Holger Lachnit DH

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Nienburg 03.01.2018 Von Holger Lachnit

Ein echter Nienburg-Service

Zu Beginn des Jahres 2018 gibt es so manche Neuerung. Eine davon ist, dass meine heimische Bank neue EC-Karten an ihre Kundinnen und Kunden verschickt hat. Statt in Hellblau leuchten sie nun in Orange aus dem Portmonee. So sie denn in der Geldbörse stecken. Falls nicht, kann das unangenehme Folgen haben. Gestern war ich in den Fachgeschäften der Nienburger Innenstadt unterwegs, um einzukaufen. In einem bekannten Modehaus wollte ich stolzer Besitzer eines neuen Anzugs werden.

Nach kompetenter Beratung – die verschiedensten Modelle wurden mir in verschiedenen Farben und Schnitten gezeigt – hatte ich das Richtige für meinen Geschmack gefunden. Gemeinsam mit dem Verkäufer ging ich zur Kasse und zückte meine EC-Karte, um zu bezahlen.

Dort erntete ich von der Mitarbeiterin ein freundliches Lächeln – verbunden mit einem Schulterzucken: „Ihre EC-Karte ist leider seit Ende 2017 nicht mehr gültig.“

Das war mir aber unangenehm. So häufig bezahle ich nicht mit der Karte. Und folglich hatte ich schlichtweg vergessen, zum Jahreswechsel die bisherige EC-Karte durch das neue Modell zu ersetzen.

Schnell wurde ich von der Mitarbeiterin getröstet: „Das ist überhaupt kein Problem. Sie sind wirklich nicht der erste, dem das in diesen Tagen passiert. Gerne können Sie den Anzug per Rechnung bezahlen.“

Das nenne ich mal einen Kundenservice. Eigentlich könnte man es sogar einen echten „[DATENBANK=658]Nienburg-Service[/DATENBANK]“ nennen. Jetzt weiß ich endlich, woher der Name der Nienburger Werbegemeinschaft kommt.

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Erstellt:
3. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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