Manon Garms DH

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Kolumne 27.08.2017 Von Manon Garms

Ein freundliches Gesicht geben

Bei Ernte- und Erntedankfesten geht es ursprünglich darum, dass die Gläubigen Gott für die Ernte danken. Viele Menschen dürften sich dessen nicht mehr wirklich bewusst sein, wenn sie in ihren Dörfern Erntefest mit Umzug und Party feiern. Damit aber gerade dieser Ursprungsgedanke nicht in Vergessenheit gerät, hielt Pastor [DATENBANK=965]Horst Seivert[/DATENBANK] 58285 – nicht in der Kirche, sondern direkt bei den feiernden Gästen rund um Vogelers Haus.

Dabei befasste sich der Pastor auch ganz generell mit dem Thema des Dankes. Es sei gut, dass man sich auch heutzutage noch bedanke, obwohl es vorkomme, dass man Kinder noch zum Dankesagen auffordern müsse, so Seivert. Wenn ein Kind noch sehr jung ist und sich einmal nicht für etwas bedankt, ist das sicher nicht schlimm. Die Frage „Was sagt man?“ oder „Wie heißt das?“ von Mutter oder Vater wird meist sofort mit einem „Danke“ des kleinen Mädchens oder des kleinen Jungen beantwortet.

Bei älteren Kindern und natürlich auch bei allen Erwachsenen sollte man das Dankesagen – wenn einem jemand die Tür aufhält, wenn einem „Gesundheit“ nach einem Nieser oder einfach nur ein schöner Tag gewünscht wird – voraussetzen. Denn kleine Nettigkeiten der Mitmenschen im Alltag sind nicht selbstverständlich – grießgrämige Zeitgenossen gibt es genug. Und mit einem schlichten „Danke“ bricht sich schließlich niemand den viel zitierten Zacken aus der Krone. Wie sagte Pastor Seivert richtig: „Das Danken gibt jedem Tag ein freundliches Gesicht.“

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Erstellt:
27. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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