Die Schüler der Helen-Keller-Schule präsentierten den Vertretern des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft stolz ihre Projektarbeiten, mit denen sie am „Wasserpreis“ teilnehmen. Helen-Keller-Schule

Die Schüler der Helen-Keller-Schule präsentierten den Vertretern des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft stolz ihre Projektarbeiten, mit denen sie am „Wasserpreis“ teilnehmen. Helen-Keller-Schule

Stolzenau 13.03.2017 Von Die Harke

Einblicke in das „Wasserpreis“-Projekt

Vertreter des Kreisverbandes Wasserwirtschaft zu Besuch in der Helen-Keller-Schule

Im Herbst vergangenen Jahres hat der [DATENBANK=277]Kreisverband für Wasserwirtschaft[/DATENBANK] den „Wasserpreis“ ausgelobt – einen Ideen- und Projektwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der neunten bis elften Jahrgänge. In der [DATENBANK=317]Helen-Keller-Schule[/DATENBANK] in Stolzenau sind die Projektarbeiten schon weit gediehen. Die Schule lud Vertreter des Kreisverbandes, um ihnen einen ersten Blick auf die Projekte zu ermöglichen. Unter Leitung von Fachlehrerin Pia Henne hat sich die Klasse A 1 das Ziel gesetzt, die ökologische Bedeutung von Wasser, den Wasserkreislauf und das Thema Wasseraufbereitung in einer Modell- und Versuchsreihe anschaulich zu verdeutlichen. Das geschieht beispielsweise mit einfachen, aber aussagekräftigen Experimenten, die auch für jüngere Kinder schlüssig sind.

„Wir wollen nicht zu viel verraten, um anderen Schulen, die sich in einer ähnlichen Form am ,Wasserpreis‘ beteiligen, keinen Vorteil zu verschaffen“, so Verbandsvorsteher [DATENBANK=151]Dirk Dohrmann[/DATENBANK] nach der Besichtigung. Aber es sei eine wirklich sehr gute Idee, dass die Schüler ein komplexes Thema wie Wasser mal aus ihrer Sicht für Kinder nachvollziehbar aufbereiten würden. „Das bringt mehr als so manches Schulbuch!“, glaubt auch [DATENBANK=1436]August Lustfeld[/DATENBANK], Geschäftsführer des Kreisverbands für Wasserwirtschaft. „Da muss man erstmal drauf kommen. Respekt für Frau Henne, die ihr Fachwissen eingebracht hat, ohne aus dem Schülerprojekt ein Erwachsenenprojekt zu machen“, ergänzte er.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Jury-Mitglieder von einem – einfach umzusetzenden – Versuch zur Schmutzwasserreinigung. [DATENBANK=590]Joachim Oltmann[/DATENBANK], Leiter Wasserversorgung beim Kreisverband, lobte: „Eine sehr gute, eingängig umgesetzte Idee der Jugendlichen!“ Der Versuch zeige eindrucksvoll, dass sich ölige Verschmutzungen, Spritzmittel oder Medikamentenrückstände auch mit zig Filterstufen nicht entfernen ließen. „Gleichzeitig wird deutlich, dass eine Aufbereitung grundsätzlich unbelasteten Wassers vergleichsweise einfach möglich ist.“

Den Schülerinnen und Schülern der Helen-Keller-Schule hat das auf insgesamt ein halbes Jahr angelegte Projekt bislang sehr viel Spaß gemacht – vor allem auch deshalb, weil die Arbeit daran nicht nur in der Schule stattfindet, sondern auch draußen im Freien. Nach Exkursionen, unter anderem ins Moor, stehen im Rahman des Projektes außerdem noch Besuche im „Wassarium“ in Drakenburg sowie im Wasserwerk Stolzenau auf dem Programm.

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Erstellt:
13. März 2017, 21:00 Uhr
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