Klaus Lüdeke (links) und Anja Bittner sind Ansprechpartner im „Stadtteilladen“. Mit dem Vorsitzenden Norbert Wöhlke besprechen sie die ersten Pläne. Schmidetzki

Klaus Lüdeke (links) und Anja Bittner sind Ansprechpartner im „Stadtteilladen“. Mit dem Vorsitzenden Norbert Wöhlke besprechen sie die ersten Pläne. Schmidetzki

Nienburg 23.02.2019 Von Nikias Schmidetzki

Einbringen in „Unser Nordertor“

Neuer Verein möchte den Nienburger Stadtteil lebenswert machen und das Miteinander stärken

Das Projekt „KoMBI“ ist ausgelaufen, die Angebote in Nienburgs Nordertor sollen dadurch aber nicht alle einschlafen. Federführend fortsetzen will sie der neue Verein „Unser Nordertor“, der nun seine Arbeit aufnimmt. Gegründet haben ihn die ersten Mitglieder im September. 26 gehören ihm heute anund wollen sich engagieren für einen lebenswerten Stadtteil und eine gute Nachbarschaft. Vorsitzender ist Norbert Wöhlke. Er sagt: „Das KoMBI-Projekt ist ausgelaufen, vieles daraus sollte aber fortgesetzt werden.“ Maßgeblichen Anteil haben soll daran das Projekt „Nordertor ist Ehrensache“, für das Mentorinnen und Mentoren gesucht werden.

„Wir wollen Menschen finden, die sich für andere engagieren“, sagt Klaus Lüdeke, der als Geschäftsführer gemeinsam mit Projektassistentin Anja Bittner im ehemaligen Mitmachladen regelmäßig anzutreffen ist. „Stadtteilladen“ nennen sie das Gebäude in der Verdener Landstraße 17 jetzt. Diese Ehrenamtlichen können ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen einbringen, in praktischen Angeboten, über Wissen oder auch Kontakte. Keineswegs müssten das ausgebildete Experten sein. „Wir suchen Menschen mit Erfahrung“, bringt es Anja Bittner auf den Punkt.

Überdies sind Veranstaltungen und Angebote geplant, sagt Vorsitzender Wöhlke. Im Frühling etwa soll ein Sofa an verschiedenen Stellen im Nordertor aufgestellt werden, um die Einwohner zu lockeren Gesprächen zu animieren, sagt Lüdeke. Im geplanten Erzählcafé können sich Teilnehmende austauschen, ein bestimmtes Thema soll aber stets den Rahmen bilden. Auch dafür sucht der Verein noch Moderatoren, die sich bestenfalls im Nordertor auskennen. Jeder und jede soll sich so nach seinen und ihren Möglichkeiten einbringen können.

Es gibt aber auch ein klassisches Beratungsangebot wie bisher. Der Verein mit seinen Mitgliedern sieht sich als Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe. Finanziert wird „Nordertor ist Ehrensache“ von der Stadt Nienburg und der N-Bank.

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Erstellt:
23. Februar 2019, 19:40 Uhr
Lesedauer:
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