Katrin Fiedler berät mit großem Erfolg Frauen, die wieder arbeiten oder sich beruflich neu orientieren möchten. Hagebölling

Katrin Fiedler berät mit großem Erfolg Frauen, die wieder arbeiten oder sich beruflich neu orientieren möchten. Hagebölling

Nienburg 28.01.2017 Von Edda Hagebölling

Eine Erfolgsgeschichte

Koordinierungsstelle frau+wirtschaft: Beratung und Fortbildung für Frauen, die wieder arbeiten oder sich neu orientieren möchten

Fördermittel von der EU in Höhe von rund 300.000 Euro, eine Co-Finanzierung durch so gut wie alle Kommunen des Landkreises, eine Vielzahl interessanter kostenloser Angebote für Frauen, die wieder in den Beruf zurück beziehungsweise sich neu orientieren möchten, eine ansehnliche Zahl von Frauen, die wieder sozialabgabenpflichtig arbeiten, eine zusätzliche Förderung von 70.000 Euro für die Betreuung geflüchteter Frauen und – zum ersten Mal – Planungssicherheit für zwei Jahre. Die Auflistung der positiven Nachrichten reißt nicht ab an diesem Mittwochmorgen, als die Harke am Sonntag zu Besuch ist bei der Koordinierungsstelle frau+wirtschaft mit ihrem Büro am Goetheplatz in Nienburg. Ansprechpartnerin ist [DATENBANK=2109]Katrin Fedler[/DATENBANK]. Sie ist für den Bereich Beratung zuständig. Außerdem im Team: Catrina Lohmeyer (Information und Verwaltung) und seit dem 1. Januar: Kerstin Brunegraf (Bildung und Qualifikation. Eine weitere Kollegin kommt Mitte Februar. Ihre Aufgabe wird es sein, sich dem neuen Schwerpunkt „Geflüchtete Frauen“ zu widmen. Nienburg ist eine von insgesamt acht Koordinierungsstellen in Niedersachsen, die für eine Förderung mit diesem erweiterten Schwerpunkt ausgewählt wurden. Insgesamt gibt es 25 Ko-Stellen. Die älteste wird in diesem Jahr 25 Jahre alt.

Die Koordinierungsstelle frau+wirtschaft begreift sich als Verbindungsstelle zwischen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Weiterbildungsträgern und im Landkreis lebenden Frauen.

Sie bietet:

  • Beratung und Informationen zum beruflichen Wiedereinstieg
  • Fort- und Weiterbildungsangebote für Frauen in der Elternzeit
  • Weiterqualifizierungsangebote für berufstätige Frauen
  • Veranstaltung und Beratung zum Thema Existenzgründung und
  • Konzeption und Organisation von Weiterbildungsangeboten in Kooperation mit Weiterbildungseinrichtungen.

Und das offenbar mit Erfolg.

Eine der Frauen, die zu Katrin Fiedler in die Beratung gekommen ist, ist Anke Lampe, heute Gleichstellungsbeauftrage von Rehburg-Loccum. Anke Lampe war Sparkassenkauffrau, bevor sie im Schuhgeschäft ihres Mannes mitarbeitete. Als der starb war für sie guter Rat teuer. Sie war zwar ehrenamtlich sehr aktiv, hatte aber nichts, womit sie Geld verdienen konnte. Bis Katrin Fedler ihr Mut machte, sich auf die Stelle der Stadt Rehburg-Loccum zu bewerben.

Oder Francesca Lonscher. Die Ergotherapeutin und Expertin für Gesundheitsmanagement hatte ihre berufliche Tätigkeit aufgegeben, um mit ihrem Mann nach Nienburg zu ziehen. Dank frau+wirtschaft arbeitet Francesca Lonscher jetzt bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nienburg (WIN) und ist dort für die Bereiche Imagekampagne und Fachkräfte zuständig.

Total begeistert sei auch Anke Matistik. Die Expertin für Keltologie und Englisch ist ihrem Mann aus Hamburg in den Landkreis Nienburg gefolgt und macht jetzt das Telefon-Marketing für ein Messeplanungsunternehmen. Vom Homeoffice aus. Wegen ihres kleinen Sohnes.

Oder – und das gibt es auch – die Goldschmiedin, die mit Unterstützung von frau+ wirtschaft wieder in ihrem erlernten Beruf arbeitet.

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Erstellt:
28. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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