Manon Garms DH

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15.04.2016 Von Manon Garms

Eine Katastrophe

Von Manon Garms

Dass die Stadt Nienburg kein Geld hat, wurde jetzt einmal wieder im Bauausschuss deutlich, als es um die Unterhaltung von Straßen und Radwegen ging. Ein großer Wurf ist nicht machbar. Mit den für 2016 vorgesehenen finanziellen Mitteln (80 000 Euro für Gemeindestraßen, 30 000 Euro für Radwege und 40 000 Euro für Oberflächenbehandlungen von Gemeindestraßen) ist „eine zielführende und nachhaltige Straßen- und Radwegeunterhaltung nicht möglich“, heißt es dazu von der Stadtverwaltung.

Frank Podehl (WG) bezeichnete das als „Bankrotterklärung“. „Der Schwerpunkt liegt im Beseitigen von punktuellen Schäden, und das ist eine Katastrophe“, so Podehl. Mit dieser Meinung war er natürlich nicht allein. Ein besonderes Problem sehen die Mitglieder des Bauausschusses bei der Nienburger Straße, für deren dringend notwendige Sanierung in diesem Jahr keine Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden.

„Ich sehe da ein Problem, wenn wir die Nienburger Straße auch nicht in den Haushalt für 2017 aufnehmen, sonst müssen wir die Straße sperren oder eine Einbahnstraße einrichten“, sagte Tim Hauschildt (CDU). Dem konnte Michael Pohl, zuständiger Verwaltungsmitarbeiter für Straßenbau, nur zustimmen: „Wir brauchen für die Nienburger Straße etwa 200 000 Euro. Wenn wir das Geld haben, setzen wir es um“, versprach Pohl. Ob das 2017 aber tatsächlich sein wird, steht noch in den Sternen.

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Erstellt:
15. April 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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