Freude über die neue Ladesäule (von links): Detlef Meyer (Samtgemeindebürgermeister), Christoph Ahrens (Famila-Marktleiter), Bernd Heckmann (Kommunalmanagement Avacon), York Schmelter (Wirtschaftsförderer Grafschaft Hoya) und Ralf Thäsler (Kommunalmanagement Avacon). Stadt Hoya

Freude über die neue Ladesäule (von links): Detlef Meyer (Samtgemeindebürgermeister), Christoph Ahrens (Famila-Marktleiter), Bernd Heckmann (Kommunalmanagement Avacon), York Schmelter (Wirtschaftsförderer Grafschaft Hoya) und Ralf Thäsler (Kommunalmanagement Avacon). Stadt Hoya

Hoya 07.09.2017 Von Die Harke

Eine Säule – zwei Ladepunkte

Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Avacon: In Hoya gibt es eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge

Der Energiedienstleister [DATENBANK=281]Avacon[/DATENBANK] hat eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz des Famila-Marktes in Hoya aufgestellt. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. Das hat die Stadt Hoya mitgeteilt. Für die Ladesäule werde ausschließlich Ökostrom beschafft. Ein Ausstattungsmerkmal sei der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Einwohner oder Kunden präsentiert werden können. Die Kooperation zwischen Avacon und der Stadt Hoya sehe vor, dass Avacon Eigentümer und Betreiber der Ladesäule ist. „Da sich das Vorhalten von Ladeinfrastruktur derzeit in der Regel wirtschaftlich nicht rechnet, soll ermittelt werden, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Denn kommt man auf diese Weise einem wirtschaftlichen Betrieb näher, kann dies einen zusätzlichen Impuls für den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur geben. Sollten Elektroautos in den nächsten Jahren tatsächlich aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden, wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. In diese Richtung will das Avacon-Pilotprojekt einen Beitrag leisten“, heißt es weiter.

„Avacon hat bereits seit dem Jahr 2009 mit zahlreichen unterschiedlichen Elektroautos praktische Erfahrungen gesammelt. Zeitweise hatten wir eine der größten E-Mobil-Flotten in Norddeutschland. Außerdem haben wir in großen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen“, sagte Avacon-Kommunalreferent [DATENBANK=109]Bernd Heckmann[/DATENBANK] bei der offiziellen Inbetriebnahme der Ladesäule. „Als Stromnetzbetreiber wollen wir jetzt mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft.“

Elektromobilität zu fördern sei auch ein Ziel vieler Kommunen. „Dass wir eine der neuen Avacon-Werbeladesäule in der Stadt Hoya in Betrieb nehmen können, freut uns ganz besonders“, sagte [DATENBANK=273]Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer[/DATENBANK]. „Dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und Avacon, die wir bereits mehrfach unter Beweis stellen konnten.

Das Thema E-Mobilität hat bei uns einen besonderen Stellenwert. Zeitnah wird für die Samtgemeinde Grafschaft Hoya ein Elektromobilitätskonzept entwickelt, zeitgleich wird vor dem Rathaus in Hoya sowie am Bahnhof in Eystrup jeweils eine Ladesäule mit je zwei Ladepunkten errichtet. Das Konzept sowie die Ladesäulen werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.“

Avacon-Kommunalreferent Heckmann freute sich nicht nur, eine Ladesäulen des Pilotprojekts in der Stadt Hoya in Betrieb nehmen zu können. Er gab bei der Gelegenheit zugleich ein Statement pro Elektromobilität ab: „Bei unseren Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, den die Hersteller im Laufe der Zeit erzielen konnten. Vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Der Avacon-Vorstand hat daher beschlossen, spätestens bis zum Jahr 2025 die rund 1000 konventionell angetriebenen Fahrzeuge in unserer Firmenflotte durch E-Fahrzeuge zu ersetzten.“

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Erstellt:
7. September 2017, 17:00 Uhr
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