Heidi Reckleben-Meyer DH

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Landkreis 16.12.2018 Von Heidi Reckleben-Meyer

Eine Zeitreise der ganz anderen Art

Guten Tag

Energie soll eingespart, Ressourcen geschont und so die Wegwerfgesellschaft ein gutes Stück weit zurückgedrängt werden. Dass solche Sparmaßnahmen auch an ganz ungewöhnlicher Stelle durchaus Sinn machen, verliert man nicht selten aus dem Blick. In diesen Tagen hängt oft nur noch ein einzelnes Blatt am Kalender von 2018. Bald verschwindet auch das – und mit ihm der gesamte Kalender. An seiner Stelle wird ein anderer Kalender aufgehängt, etwas ganz Neues, etwas Frisches – für 2019. Das gilt vermutlich für die meisten von uns.

Bei einem Bekannten von mir geht in diesen Tagen die Suche im einstigen Kinderzimmer los, das jetzt mehr oder weniger als Werk- und Bastelraum genutzt wird. In großen DIN-A-3-Mappen und auch offen in tiefen Regalen fahndet er nach älteren Kalender aus 2013 oder auch aus 2002. Was es damit auf sich hat? Ganz einfach: Diese Jahre begannen ebenso wie 2019 mit einem Dienstag und hatten 365 Tage. So ist das auch 2019. Passt! Auch Kalender aus 1991, 1985 oder auch 1974 wären von der Tagesanzahl des Jahres und von den Wochentagen her identisch.

Wer jetzt den Kalender aus 2018 mit anderen Augen betrachtet, und nicht jedes Monatsblatt gleich ins Altpapier geworfen hat, kann schon mal 2029 darauf notieren – nach diesen elf Jahren passt der wieder. Und dann bereits wieder 2035.

Beim Kalender für 2020 wird es dann schon komplizierter: Wer noch einen aus dem Jahr 1992 hat, liegt richtig. Wer für 2020 einen neuen Kalender kauft, kann auch den aufbewahren, allerdings kann der erst wieder 2048 zum Einsatz kommen.

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Erstellt:
16. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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