Die Flügel der Morgenröte“ einer griechischen Göttin mit der Sonne in der Mitte: Künstler Helmut Bartels lädt für das kommende Wochenende zu einer Skulpturenausstellung in den heimischen Garten ein. Foto: Achtermann

Die Flügel der Morgenröte“ einer griechischen Göttin mit der Sonne in der Mitte: Künstler Helmut Bartels lädt für das kommende Wochenende zu einer Skulpturenausstellung in den heimischen Garten ein. Foto: Achtermann

Bücken 13.09.2020 Von Horst Achtermann

Eine ästhetische Bereicherung

50 Jahre Helmut Bartels: Künstlerjubiläum mit Skulpturen-Ausstellung am 19. und 20. September in Bücken

In Bücken in der Feldstraße 14 wohnt der Künstler Helmut Bartels. „Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr für mich, da ich jetzt 50 Jahre künstlerisch tätig bin“, sagt der in Loccum geborene Maler, Zeichner und Bildhauer im Gespräch mit der HARKE am Sonntag.

Sein Künstlerjubiläum nimmt Helmut Bartels zum Anlass, in seinem weitläufigen Garten am 19. und 20. September jeweils von 14 bis 18 Uhr rund um das Haus seine erste Gartenskulpturen-Ausstellung zu realisieren.

Nach seiner Pension hat sich Bartels nur noch bildhauerisch betätigt. „Ich werde meine Betonskulpturen der letzten zehn Jahre präsentieren“. Wichtig sei es für ihn, immer neue Wege zu gehen und dabei seine Sichtweisen aus der Schönheit der Natur zu verarbeiten.

Corona bedingt bewegen sich die Besucherinnen und Besucher wie in einer Einbahnstraße rund um das Haus. Diesen Weg könne alle mehrmals begehen.

Etwa 40 Skulpturen, alles Unikate aus dem mannigfaltigen Schaffen des Künstlers. Skulpturen in organischer Formenvielfalt. Kugeln als Formen neuen Lebens oder als Kugel in Kugel als Geborgenheit. Dekorativ begleitet von Space-Objekten, ein Materialmix aus Beton, Gold, Holz und Farbe. Feinster Flugsand, leicht, sauber und feingerieben und weißer Zement, das sind die Zutaten zu seinem Beton. „Ich habe meine Quellen, dort finde ich den feinsten und hellsten Quarzsand“, so Bartels.

Ein kurzer Einblick in seine künstlerisch-handwerkliche Tätigkeit: Nach etwa drei bis fünf Stunden, so sein Zeitfenster, muss die Skulptur aus der Form herausgeschnitten werden. „Dazu gebrauche ich vielfältige Werkzeuge“. Übrig bleibt am anderen Tag die Feinarbeit, wie Kugeln aus frischem Beton auf der Töpferscheibe „abdrehen“.

Abgehärtet sind die Skulpturen wetterfest und im Gartenbereich eine ästhetische Bereicherung. „Auch im Terrassenbereich fühlen meine Skulpturen sich wohl, die ich in unterschiedlichen Größen entwerfe“, so der Künstler.

Helmut Bartels ist durch seine freischaffende künstlerische Tätigkeit seit 1968 über den Kreis Nienburg hinaus bekannt. Seine jährlichen Studienreisen führen ihn auf die Kykladen sowie nach Neuseeland.

Seine mittlerweile 17. Atelierausstellung kann Helmut Bartels unter den gegebenen Umständen sehr zu seinem Bedauern nicht gestalten.

Doch in seinem großzügig gestalteten Garten strahlen seine hellen Skulpturen nicht minder.

Der Künstler freut sich auf interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Erstellt:
13. September 2020, 05:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 07sec

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