13.10.2013

„Eine echte Alternative“

Erstes Elektromobilistentreffen im Landkreis Nienburg

Landkreis. Elektrofahrzeuge, Carsharing und alternative Antriebe stehen auf dem Programm beim ersten Elektromobilistentreffen im Landkreis Nienburg. Zu der Veranstaltung am 18./19. Oktober lädt der Lebensgarten Steyerberg in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises und der Klimaschutzagentur Mittelweser ein. Das Treffen endet am Sonntag, 20. Oktober, mit einer Sternfahrt zur Autoschau nach Nienburg.

Das 1. Elektromobilistentreffen an Deutschlands ältester Solartankstelle in Steyerberg bietet Fachinformationen zu Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Speichermedien. Außerdem gibt es die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Interessierten, eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Fachleuten und die Besichtigung einer ganz besonderen Variante der Erzeugung von Sonnenstrom. Anmeldungen für die Veranstaltung mit Übernachtung sind möglich unter www.lebensgarten.de. Auch Tagesgäste sind herzlich willkommen.

Zum Abschluss der Veranstaltung startet am Sonntag die Sternfahrt zur Autoschau Nienburg zum Stand der Arbeitsgemeinschaft Mobilität. Bei dieser regionalen Wirtschaftsschau aller Autohäuser aus dem Landkreis Nienburg/Weser wird es zum zweiten Mal eine Sonderausstellung zum Thema „Elektromobilität zum Selbst-(er)fahren“ geben. Um 10 Uhr wird der Korso der Elektromobilisten lautlos durch die Innenstadt zum Ausstellungsbereich in der südlichen Langen Straße fahren, wo sich den ganzen Tag über Fachleute den Fragen interessierter Besucher zu Elektroautos, E-Bikes und Ladeinfrastruktur stellen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, selbst das Fahren mit Strom mit unterschiedlichen Fahrzeugen auszuprobieren. Die Bundesregierung hat geplant, dass bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Bislang sind erst rund 6000 Elektroautos angemeldet, die meisten davon als Firmenwagen. Doch seit diesem Jahr bieten fast alle führenden Automobilhersteller neue Modelle mit elektrischem Antrieb an. „Elektrofahrzeuge werden die Verbrenner nicht ersetzen“, so Frank Segin, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Mittelweser, „aber sie werden eine echte Alternative insbesondere für das Zweit- und Drittauto bilden.“

Wichtig sei allerdings, dass die Fahrzeuge mit umweltfreundlichem Strom aus Regenerativen Energien betrieben werden. DH

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Erstellt:
13. Oktober 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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