Eindrücke von der dänisch-deutschen Begegnung in Hoya. Privat

Eindrücke von der dänisch-deutschen Begegnung in Hoya. Privat

Hoya 21.01.2017 Von Die Harke

Eine enge bilaterale Partnerschaft

40 Schülerinnen und Schüler aus Dänemark besuchten Hoyas Johann-Beckmann-Gymnasium

Was 2013 im Rahmen eines multilateralen Comenius-Projektes begann, ist zwischen dem Johann-Beckmann Gymnasium in Hoya und dem dänischen Gymnasium 40576 HF längst zu einer engen bilateralen Partnerschaft geworden. Zum wiederholten Male trafen sich in der vergangenen Woche gut 40 Schülerinnen und Schüler beider Schulen am Johann-Beckmann Gymnasium, um für mehrere Tage gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Begleitet wurden sie von ihren Lehrerinnen Margret Heeren und Lykke Hyldgaard Nielsen, die Hoya und das Johann-Beckmann Gymnasium ebenfalls von vergangenen Besuchen kennen.

„Wichtig ist uns, dass die dänischen und deutschen Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Austausches immer gemeinsam an einer Aufgabe bzw. einem Produkt arbeiten“, betont Frauke Litzkuhn, eine der betreuenden Lehrkräfte aus Hoya. „Die Projektsprache ist dabei zwischen allen Beteiligten immer Englisch.“

Im Rahmen des aktuellen Projektes sollten die Oberstufenschüler kurze Werbefilme zu den verschiedenen Oberstufen-Profilen ihrer Schulen erstellen. Begonnen wurde damit während des Austausches im August vergangenen Jahres in Middelfart. Es wurde gefilmt, Gefilmtes wieder verworfen, geschnitten und Musik ausgewählt bis schließlich die fertigen Produkte am Donnerstagvormittag am Johann-Beckmann Gymnasium gezeigt werden konnten.

Die Ergebnisse begeisterten sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die betreuenden Lehrkräfte und die Schulleitung. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, am eigenen Leib zu erleben, dass trotz unterschiedlichster Widrigkeiten und Frustrationen während des Projektes ein tolles Produkt zustande kommt,“ unterstreicht Nina Kleuker, zweite betreuende Lehrerin des JBG.

Mindestens genauso wichtig wie die Projektarbeit, wenn nicht sogar noch wichtiger, ist für die dänischen und deutschen Schülerinnen und Schüler neben dem Leben in der jeweiligen Gastfamilie das gemeinsame Verbringen der Freizeit. „Uns ist es bei diesen Projekten sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler im selben Maße wie wir als Lehrkräfte Verantwortung für die Planung und Durchführung dieser Tage übernehmen und das bezieht sich eben besonders auch auf die Gestaltung des Freizeitprogramms,“ unterstreichen die beiden Lehrerinnen des JBG.

Gemeinsame abendliche Treffen zum Pizzaessen und Spielen sowie ein Ausflug nach Bremen standen dieses Mal u.a. auf dem Programm der knapp vier Projekttage. Die Schülerinnen des 50206 Karin Görler und Fiona Buschmann fassen ihre Erfahrungen im Rahmen der Projektevaluation zusammen: „Unglaublich, wie schnell man sich mit jemandem vertraut fühlt.“

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Erstellt:
21. Januar 2017, 21:00 Uhr
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