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Landkreis 10.02.2019 Von Jörn Graue

Eine furchtbare Tragödie

Guten Tag

Diese Nachricht lässt niemanden kalt: Zwei Menschen sind am frühen Samstagabend nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B 214 zwischen Steimke und Erichshagen-Wölpe gestorben (Bericht auf dieser Seite). Obwohl ein Großaufgebot an Einsatzkräften nach kurzer Zeit am Unglücksort war, konnten das Leben einer 63-jährigen Frau und das eines 73-jährigen Mannes nicht mehr gerettet werden. Das ist zuallererst für Angehörige, Freunde und Nachbarn der Verunglückten ein schmerzlicher und tragischer Verlust. Ein schreckliches Ereignis ist der Unfall mit allen seinen schlimmen Bildern auch für die Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Sie alle eilen immer wieder an Unglücksstellen, um Menschen zu retten. Wenn die Hilfe dann zu spät kommt, weil Verletzungen zu schwerwiegend sind, führt dies auch zu einer erheblichen Belastung für die Retter.

Es darf nicht vergessen werden, dass es sich bei den Feuerwehrangehörigen, die am Samstagabend in großer Zahl auf die B 214 ausgerückt sind, um ehrenamtliche Helfer handelt. Zwar wissen Feuerwehrkräfte, worauf sie sich bei ihrem Dienst für die Gesellschaft einlassen und dass eben auch Einsatzlagen mit schrecklichem Ausgang dazugehören können. So weit die bloße Theorie.

Für den persönlichen Umgang mit den furchtbaren Bildern muss im Nachhinein jeder für sich einen eigenen Weg finden. Wichtig ist hier der gemeinsame Austausch innerhalb der Feuerwehr, um die konkrete Einsatzsituation mit ihren Folgen besser verarbeiten zu können. Keiner der Retter sollte das Erlebte nur mit sich allein im Stillen abmachen.

Jörn Graue DH

Jörn Graue DH

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Erstellt:
10. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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