Heidi Reckleben-Meyer DH

Heidi Reckleben-Meyer DH

Nienburg 19.11.2017 Von Heidi Reckleben-Meyer

Eine ganz eigene Handschrift?

Guten Tag

Wohl dem, der Familienmitglieder, Freunde und Bekannte hat, die eine gute Handschrift haben. Alle anderen müssen teilweise gut kombinieren können, wenn sie herausfinden wollen, was da auf der Postkarte steht, die einem aus dem Urlaubsparadies erreicht hat. Umso mehr auf der Postkarte steht, umso größer die Chancen, einzelne Buchstaben zu identifizieren. Bei anderen handschriftlichen Notizen, die naturgemäß kurz sind, wird’s kompliziert. Da steht man dann mit einem von der Familie gemeinsam verfassten Einkaufszettel (jeder schreibt sofort auf, was fehlt) ratlos im Supermarkt, weil bei Position elf „Spargellatschen“ vermerkt ist.

Was soll das sein? Schuhe, ein neues Gemüse oder eine ausgefallene Delikatesse? Weiter geht’s mit den Dingen, die lesbar sind. Doch auch der vorletzte Posten auf dem Zettel hat seine Tücken: irgendetwas mit „Advo“. Mal abgesehen davon, dass es den Begriff „Advontstekonrizoä“ vermutlich nicht gibt, soll dieser Artikel tatsächlich zwei Mal mitgebracht werden, darunter steht zudem ganz einsam noch die Anmerkung „für Flur“.

„Hast Du alles bekommen?!“ – „Ja, also nein. Spargellatschen und Advontstekonrizoä für den Flur hatten sie nicht mehr.“ – Da staunten nicht nur die mit der Sauklaue auf dem Einkaufszettel.

Übrigens entpuppten sich die „Spargellatschen“ als Spargelabschnitte und der Zungenbrecher „2x Advontstekonrizoä“ wurde entschlüsselt als „zweimal Adventsdekoration o.ä. für den Flur“. – Nächstes Mal also erst zum Kryptologen und dann zum Einkaufen.

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Erstellt:
19. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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