26.10.2018 Von Alan Smithee

Eine kleine Bohnenkunde: Woher kommt der leckerste Kaffee?

Kaffee ist das erste am Morgen, worauf sich die meisten Menschen freuen. Er geleitet sanft in den Tag, gibt dem Körper ein wohlig warmes Gefühl, spendet uns Kraft und wirkt außerdem ausgleichend. Natürlich dient er uns auch als ein wichtiges Ritual. Dieses steht für uns für Geborgenheit und wirkt entschleunigend. Doch Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Mittlerweile zieren unzählige Sorten das Regal im Supermarkt. Da fällt die Auswahl schwer und meistens entpuppt sich der Kauf einer günstigen Kaffeesorte als Fehlinvestition. Nur eine geringe Anzahl von Kaffeeplantagen liefern exklusive Bohnen aus, die den einzigartigen Geschmack machen. Der folgende Artikel zeigt die besten Kaffeesorten auf. Wer mehr über Kaffee, Verarbeitung und Maschinenpflege erfahren will, kann sich z.B. bei Kaffee Partner umsehen.

Kopi Luwak – exquisiter Kaffee für die Prominenz

Wer den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ kennt, der erinnert sich auch an den darin vorkommenden Kaffee Kopi Luwak. Kopi Luwak kommt eigentlich von der indonesischen Insel Sumatra. Dort wird er von den sogenannten Schleichkatzen „produziert“.

Diese dort lebenden Katzen ernähren sich von verschiedenen Dingen – so auch von den begehrten Bohnen. Die während der Verdauung stattfindenden Umwandlungsprozesse bringen eine Bohne mit herausragenden aromatischen Eigenschaften hervor. Da die Schleichkatze die Bohne nicht verstoffwechselt, scheidet der Körper diese aus. Bauern sammeln sie auf, waschen sie und bereiten sie für den Verkauf vor.

Leider führte der Anstieg der Anfrage nach Kopi Luwak zur extremen Ausbeutung der Schleichkatzen. Sie werden in kleinen Käfigen gehalten, erhalten nur noch ein geringes und auf die Produktion abgestimmtes Nahrungsangebot und entwickeln aufgrund dessen starke Leiden und Erkrankungen. Der Kauf einer Packung ist demzufolge umfassend zu prüfen.

Die Karibik und ihr größter Schatz

Die Karibik ist nicht nur schön anzusehen. Sie hat auch allerhand Köstlichkeiten zu bieten. Eine dieser geschmacklichen Schätze ist der Jamaica Blue Mountain Kaffee. Dieser wächst weit im Landesinneren, wo sich die Insellandschaft bis in ihre Höhenlagen erstreckt. Dort ist die begehrte Arabica Bohne beheimatet.

Sie entwickelt sich relativ langsam, doch das Warten lohnt sich. Innerhalb ihrer Wachstumsphase entfaltet die Arabica Bohne ein äußerst intensives Aroma, für welches sie auf der ganzen Erde bekannt ist. Obgleich das Aroma intensiv ist, bringt sie einen vergleichsweisen milden Geschmack mit sich. An diesem erfreuen sich alle Nationen, was den Jamaica Blue Mountain zu einer der beliebtesten Kaffeesorten macht.

Afrikanisches Flair aus der Tasse genießen

Afrika ist ein Kontinent wie kein anderer. Hier wachsen die außergewöhnlichsten Pflanzen, viele süßen Früchte stammen aus dieser Region und natürlich bringt das Klima auch andere Gaumenfreuden hervor. Eine davon kommt dem afrikanischen Kaffee St. Helena zu. Dieser Kaffee hat eine lange Entwicklungsgeschichte und ist allseits bekannt.

Mit seinem hervorragenden Geschmack zwischen milder Lieblichkeit und aromatischer Stärke erreicht er die Gaumen vieler Kaffeegenießer. Seine zarte Schokoladennote gepaart mit dem leicht säuerlichen Nachgeschmack gibt dem Kaffee das gewisse Etwas. Der St. Helena Kaffee ist nur auf der gleichnamigen Insel zu finden. Nur dort gibt es den originalen Geschmack in unvergleichbarer Herrlichkeit. Hier funktioniert die Ernte sowie die Herstellung in echter Handarbeit und diese zeichnet sich im Geschmack ab.

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Erstellt:
26. Oktober 2018, 09:39 Uhr
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