Edda Hagebölling DIE HARKE

Edda Hagebölling DIE HARKE

Nienburg 03.02.2019 Von Edda Hagebölling

Eine spannende Zeit

In dem Dilemma um die drei Grundschulen in der kleinen, rund 6.000 Einwohner zählenden Samtgemeinde Heemsen zeichnet sich ein Kompromiss ab. Wie von meinen HARKE- Kollegen immer wieder ausführlich berichtet, entscheidet die Politik am Montag in öffentlicher Sitzung in der Alten Schule in Rohrsen darüber, ob die Kinder aus Drakenburg nicht doch bereits zum kommenden Schuljahr in Heemsen unterrichtet werden und die Grundschule Haßbergen nicht doch erst einmal bestehen bleibt.

„Weißt du noch, wie das damals bei uns war?“ Die Erinnerung an die eigene Grundschulzeit ist momentan wieder besonders präsent. Weil die Heemser Schule erst noch gebaut werden musste, wurden die Kinder aus den Gemeinden Heemsen und Rohrsen auf die Grundschulen in Haßbergen und Drakenburg verteilt. Für die Kinder, die nach Haßbergen gekommen waren, hieß es aber schon bald: Klamotten packen und umziehen. Die neue Haßberger Grundschule war fertig geworden.

Also ging es aus der alten Grundschule direkt an der B 215 in die damals nagelneue Schule an der Schulstraße. Doch schon bald hieß es für die Kinder aus Heemsen und Rohrsen erneut: Klamotten packen und umziehen. Eigentlich sollte man nach den Sommerferien die nagelneue Heemser Schule besuchen. Da die aber nicht rechtzeitig fertig geworden war, ging es für ein paar Wochen in die alte Rohrsener Schule. Mit Unterricht am Vor- und am Nachmittag. Eine spannende Zeit.

Natürlich sind wir, deren Kinder längst ihre Ausbildung oder ihr Studium absolviert haben und auf einem guten Weg sind, froh, nichts mehr mit Schule zu tun zu haben. Wie oft möchten wir „Alten“ den Eltern von heute aber zurufen: Natürlich ist Schule wichtig, aber macht sie nicht zum Mittelpunkt eures (Familien-) Lebens.

Recht entspannt scheint man in Nienburg mit dem Thema Frauenparkplätze umzugehen. Es gibt sie in den in der Regel in den dunklen Tiefgaragen und Parkhäusern, aber auch auf dem Schloßplatz in unmittelbarer Nähe zum Parkautomaten. Bei Tom Hesse, Chef der Wirtschaftsbetriebe und damit Betreiber aller „beschrankten“ Parkplätze, sind in all den Jahren keine Beschwerden eingegangen von Männern, die sich durch Frauenparkplätze diskriminiert fühlen. Respekt.

„Unser Vizedirektor hat am Freitag die Schule Richtung Vorruhestand verlassen, um sich seinem Projekt als Marktleiter des Linsburger Dorfladens zu widmen.“ Die Mail von Benjamin Kaminski, an Nienburgs MDG für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, erreicht die Redaktion Freitagmittag.

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Erstellt:
3. Februar 2019, 07:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 13sec

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