Nienburg/Stolzenau 05.05.2017 Von Die Harke

Eines von nur 50 Zentren bundesweit

Helios-Kliniken Mittelweser wurden als Alters-Trauma-Zentrum zertifiziert

Ältere Patienten in der Mittelweserregion sollen nach einem schweren Sturz schnellstmöglich interdisziplinär versorgt werden. Dafür arbeiten Ärzte, Pfleger und Therapeuten aus der Unfallchirurgie in der [DATENBANK=3287]Nienburger Helios-Klinik[/DATENBANK] eng mit ihren Kollegen der Altersmedizin an der Klinik in Stolzenau zusammen. Dieses Zentrum für Alterstraumatologie ist nach Angaben von Helios jetzt durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert worden. Deutschlandweit gebe es unter den rund 2000 Akutkrankenhäusern lediglich knapp über 50 sogenannte Alters-Trauma-Zentren mit dieser speziellen Auszeichnung; in Niedersachsen seien es inklusive der Helios-Kliniken Mittelweser vier.

„Die Zahl der Patienten über 70 mit Brüchen steigt stetig an“, erklärt Dr. [DATENBANK=755]Michael Stalp[/DATENBANK], Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie am Nienburger Krankenhaus. „In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Patienten mit Oberschenkelhalsfrakturen um rund ein Fünftel erhöht.“ Während junge Menschen nach einem Bruch meist schnell wieder fit würden, bräuchten ältere Patienten eine besondere Behandlung.

Nach einer Operation in Nienburg würden ältere Patienten mit Brüchen daher baldmöglich in die Geriatrie nach Stolzenau verlegt. Dort würden sie altersmedizinisch, internistisch sowie physio- und ergotherapeutisch versorgt.

„Bisher ist es so, dass ältere Patienten nach einem Bruch häufig ihre Unabhängigkeit verlieren. Hier setzen wir mit unserem interdisziplinären Behandlungskonzept an“, erläutert [DATENBANK=1866]Dr. Torben Jüres, Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie in Stolzenau[/DATENBANK].

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Erstellt:
5. Mai 2017, 21:00 Uhr
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