Für die Schüler gab es spannende Einblicke. Realschule Langendamm

Für die Schüler gab es spannende Einblicke. Realschule Langendamm

Langendamm 14.02.2017 Von Die Harke

Einmal arbeiten wie die richtigen Ingenieure

Langendammer Realschüler der Klassenstufe 8 besuchten das Techlab an der Leibnitz-Universität Hannover

Als fester Baustein des physikalischen Unterrichts an der [DATENBANK=1294]Realschule Langendamm[/DATENBANK] in Klassenstufe 8 findet jährlich ein Besuch des Techlab an der [DATENBANK=2706]Leibnitz-Universität Hannover[/DATENBANK] statt. Dieses Schülerlabor dient der Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Interesses von Schülern. In Kleingruppen können die Schülerinnen und Schüler Ingenieurleistungen nacherleben und Einblicke in deren Arbeitsweise gewinnen. Die Vielfalt dieser technischen Studiengänge wird erlebt und durch Studenten der verschiedensten Studiengänge auf Augenhöhe mit den Schülern näher gebracht.

Insbesondere das eigenhändige Experimentieren gibt viel Möglichkeit zur Entfaltung eigener Ideen. Die Themenfelder Elektrotechnik am Beispiel des Handys, Audio am Beispiel des CD-Players, Maschinenbau am Beispiel des Fahrrades und der Gieß- und Schleifraum sowie das Farbdisplay als auch das Pumpspeicherwerk bieten für jeden interessante Einblicke in alltagstaugliche Gebiete.

Die Realschule schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Langendammer wurden nach einer Begrüßung mit den Projekten vertraut gemacht und beschäftigten sich dann in Gruppen mit verschiedenen Schwerpunkten.

Die Realschülerinnen und Realschüler starteten begeistert und altersgerecht von den betreuenden Studenten unterstützt in ihre Projekte und erlebten schnell den Zugang zu den Themenfeldern durch ihren selbstständigen experimentellen Umgang.

In einem der drei Labore des TechLabs konnten sie beim eigenständigen Experimentieren in Stationen die Funktionsweise des Handy-Akkus, den Aufbau des Displays und Aufbau sowie Abschirmung eines Funknetzes erleben. Natürlich zeigten hier die Langendammer starkes Interesse, handelt es sich doch um einen Gebrauchsgegenstand, der ihr Hauptkommunikationsmittel darstellt.

Ein anderer Schwerpunkt eines weiteren Labors drehte sich um das Fahrrad mitsamt seiner geschichtlichen Entwicklung, der Schalttechnik, dem Bremsprüfstand und dem Löten, was bei den Realschülern aus Langendamm besonderen Anklang fand.

Flaschenöffner selbst hergestellt

Mit Engagement löteten sie ein Fahrrad aus Kupferdraht, das sie mit nach Hause nehmen konnten. Auch der CD-Player gehörte zu einem Themengebiet des dritten Labors, wobei speziell Schallplatte mit CD sowie Laser und Licht verglichen wurden. Im Gießraum schließlich konnten die Jugendlichen aus Langendamm nach Vorführung eines Films zur Vorgehensweise selbstständig ein eigenes Produkt herstellen wie zum Beispiel einen Flaschenöffner, ein Herz und Tiere ihrer Wahl, die sie auch behalten durften.

Bevor nun ein Schüler-Experte aus jeder Gruppe den anderen seinen Schwerpunkt vorstellen konnte, wurde ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa der Universität eingenommen, was alle Schüler „echt cool“ fanden, fühlten sie sich doch irgendwie als Forscher genauso aktiv und wissbegierig wie die Studenten.

Nachdem nun alle durch ihre Klassenkameraden von der Arbeit und den Experimenten in den unterschiedlichen Laboren durch Austausch ihrer Versuchsergebnisse erfahren hatten, konnten sie sich in einer Feedback-Runde zu ihren Erfahrungen äußern. Die Begeisterung war groß, da auch erarbeitete Dinge wie zum Beispiel ein gelötetes Fahrrad stolz mitgenommen werden durften.

Schüler und Lehrer zeigten sich erfreut über die Wissenserweiterung durch selbstständiges Experimentieren zu technischen Fragenstellungen, was Kreativität und handwerkliches Geschick förderte. Auch die sonst an technischen Problemen eher weniger Interessierten waren begeistert und haben viele neue Eindrücke gesammelt“, heißt es von der Realschule.

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Erstellt:
14. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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