Mitglieder des Erntefestkomitees, daneben Bürgermeister Rainer Lesemann (Erster von rechts, hintere Reihe), Gemeindedirektor Walter Eisner (Erster von rechts, vordere Reihe) sowie die Geehrten Lars Dobberphul (Erster von links, hintere Reihe) und Udo Kolkmann (Dritter von links, hintere Reihe); es fehlt Friedhelm Friedrichs. Samtgemeinde Liebenau

Mitglieder des Erntefestkomitees, daneben Bürgermeister Rainer Lesemann (Erster von rechts, hintere Reihe), Gemeindedirektor Walter Eisner (Erster von rechts, vordere Reihe) sowie die Geehrten Lars Dobberphul (Erster von links, hintere Reihe) und Udo Kolkmann (Dritter von links, hintere Reihe); es fehlt Friedhelm Friedrichs. Samtgemeinde Liebenau

Pennigsehl 09.04.2019 Von Die Harke

Einsatz hat Tradition

Gemeinde Pennigsehl dankt Ehrenamtlichen

In der Gemeinde Pennigsehl besteht seit vielen Jahren die ungebrochene und bewundernswerte Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit für die Allgemeinheit. Aus diesem Grunde hatten Bürgermeister Rainer Lesemann und Gemeindedirektor Walter Eisner viele ehrenamtlich Aktive zum 18. „Tag der Ehrenamtlichen“ eingeladen. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Rat, Verwaltung, Vereinen, gesellschaftlichen Gruppierungen sowie der Schule und der heimischen Wirtschaft wurde die vielfältige freiwillige, uneigennützige und selbstlose Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, die diese für die Dorfgemeinschaft erbringen, besonders gewürdigt. Umrahmt wurde dieser Abend vom Pennigsehler Spielmannszug unter der Leitung von Carmen Ellerbusch.

Bürgermeister Lesemann führte die Zuhörerinnen und Zuhörer quasi in einer Zeitreise zurück in ihre Jugendzeit. Ohne die damals schon vorhandene Selbstlosigkeit bei den Fußballtrainern, bei den Funktionsträgern in den Vereinen, die sich aufopferungsvoll um den Sportnachwuchs und um den Nachwuchs in den anderen Vereinen gekümmert haben, hätte die positive Prägung in Kindheit und Jugend nicht stattgefunden, wäre der ehrenamtliche Einsatz nicht so gewachsen.

Diese Bereitschaft, im Sportverein, im Spielmannszug, im Schützenverein, in den Feuerwehren, sich für andere Menschen einzusetzen, habe sich über die Generationen erhalten. Durch dieses ausgeprägte Engagement werde das Fundament gebaut und gefestigt, auf dem die Gemeinde letztlich stehe.

In seiner Laudatio hob der Bürgermeister dann die besonderen Verdienste der Geehrten hervor. Friedhelm Friedrichs, der nicht anwesend sein konnte, wurde für seine Mitgliedschaft im Heimatverein und seine Vorstandsarbeit besonders geehrt. Seit dem Gründungsjahr 1993 war er als Mitglied der ersten Stunde im Heimatverein tätig. In dieser Zeit hat er bei vielfältigen Aktivitäten mitgewirkt und somit dafür gesorgt, dass die Ortsverschönerung in der Gemeinde Pennigsehl einen hohen Stellenwert genießt. Die Unterhaltung und Pflege der Bänke, der Schutzhütte, Pflege und Unterhaltung von Begrünungsflächen, Aufstellung von Ruhebänken, um nur einiges zu nennen.

Als nächstes wurden Hauptfeuerwehrmann Udo Kolkmann und Hauptlöschmeister Lars Dobberphul ausgezeichnet. Beide hätten sich in den Dienst des Nächsten gestellt. Sie hätten sich bei den Wehren intensiv eingebracht und dafür gesorgt, dass die Sicherheit im Ort erhöht werde. Udo Kolkmann – 36 Jahre aktiv in der Feuerwehr – habe 25 Jahre als Gerätewart und Sicherheitsbeauftragter gewirkt. Lars Dobberphul – seit 20 Jahren in der Feuerwehr - hat die erste Kinderfeuerwehr, die „Löschtiger“, gegründet. Daneben hatte er das Amt des Atemschutzgerätewartes inne. Nicht zu vergessen sei die Funktion des stellvertretenden Ortsbrandmeisters von 2008 bis 2014.

Dass in Pennigsehl jedes Jahr ein Erntefest stattfinden kann, sei auf die Tätigkeit des Erntefestkomitees zurückzuführen: Astrid Küfe, Beate Remmert, Ute Röhricht, Renate Thielker sowie Klaus Deppe, Ulf Schröder, Manfred Stuwe, Rudolf Sudhop, Manfred Klose, Gerhard Sudhop, Karl-Heinz Witte, Heinfried Rajes und Michael Kunzemann. Diese Gruppe fühle sich seit 2005 für die Erhaltung des Erntefestes verantwortlich. Durch dieses Engagement sei es gelungen, das Erntefest als Dorffest zu etablieren. Der Bürgermeister hofft, dass es das Komitee noch lange geben wird und seine Tätigkeit weiterführt.

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Erstellt:
9. April 2019, 16:08 Uhr
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