Stolzenau 25.03.2020 Von Die Harke

Einschränkungen am Stolzenauer Amtsgericht

Gebäude ist nur in dringenden Fällen zu betreten / Bearbeitung von Eilsachen läuft weiter

Das Kontaktverbot im Zuge der Corona-Krise führt auch am Amtsgericht Stolzenau zu zahlreichen Einschränkungen.

Das Gebäude darf nur noch für die Teilnahme an den Verhandlungen, die trotz der Corona-Pandemie stattfinden, aufgsucht werden. Es steht weiterhin offen für unaufschiebbare Rechtsanliegen, die nicht schriftlich oder telefonisch vorgebracht werden können. Dies können die Bürger telefonisch unter (05761) 7090 von montags bis donnerstags von 9 bis 15.30 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erfragen.

Zutritt erhalten Besucherinnen und Besucher nur bei Nachweis eines rechtlich eiligen Anliegens. „Eilige und unaufschiebbare Angelegenheiten werden jedoch auch weiterhin zuverlässig bearbeitet“, heißt es vom Stolzenauer Amtsgericht.

Die Verringerung der in den Gerichten anwesenden Mitarbeiter führt dazu, dass die Bearbeitung von nicht eiligen Rechtsangelegenheiten in den kommenden Wochen mehr Zeit als üblich in Anspruch nehmen wird. Alle Verfahrensbeteiligten und Rechtsuchenden werden deshalb gebeten, von Sachstandsanfragen zu einzelnen Verfahren abzusehen.

Über Fristverlängerungsgesuche sowie andere Anträge zur Verfahrensführung werden die zuständigen Richter nach Angaben des Stolzenauer Amtsgerichts mit Rücksicht auf die gegenwärtige Situation verantwortungsbewusst entscheiden. Dies gilt auch für die Durchführung von Terminen zur mündlichen Verhandlung.

Der Direktor des Stolzenauer Amtsgerichts, Jan-Hendrik Stein: „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger für diese Maßnahmen um Verständnis. Für die Unterstützung und Zusammenarbeit in diesen schwierigen Zeiten danken wir sehr.“

https://amtsgericht-stolzenau.niedersachsen.de.

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Erstellt:
25. März 2020, 12:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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