Sind mit der zurückliegenden Eisbahn-Saison mehr als zufrieden: Hans-Werner Max, Heike Möhlmann, Mirko Borchers, Ralf Gilster und Bennet Schütz (von links). Bedankt haben sich die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Holtorfer Freibad an diesem Abend ausdrücklich auch bei Daniel Staffhorst, einem der Adventszauber-Koordinatoren im Nienburger Rathaus. Foto: Hagebölling

Sind mit der zurückliegenden Eisbahn-Saison mehr als zufrieden: Hans-Werner Max, Heike Möhlmann, Mirko Borchers, Ralf Gilster und Bennet Schütz (von links). Bedankt haben sich die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Holtorfer Freibad an diesem Abend ausdrücklich auch bei Daniel Staffhorst, einem der Adventszauber-Koordinatoren im Nienburger Rathaus. Foto: Hagebölling

Nienburg 28.12.2019 Von Edda Hagebölling

Eisbahn künftig länger geöffnet?

Adventszauber 2019: Förderverein Holtorfer Freibad zog eine erste – äußerst positive – Bilanz

Die Stimmung war gut, als sich die HamS am Freitag vor dem 4. Advent mit dem Vorstand des Fördervereins Holtorfer Freibad als Betreiber der Eisbahn auf dem Kirchplatz traf, um einmal zu hören, wie es denn gelaufen ist mit der Eisbahn-Saison 2019. Entsprechend positiv war das Fazit, das Ralf Gilster, Heike Möhlmann, Mirko Borchers, Hans-Werner Max und Bennet Schütz zogen – zwei Tage vor Ablauf des 5. Nienburger Adventszaubers.

35 bis 40 Schulklassen, zahlreiche Firmenfeiern, lediglich eine leichte Verletzung, eine so gut wie immer gut gefüllte Eisfläche, nicht eine einzige wetterbedingte Absage und motivierte junge Leute, die für die Ausgabe der Schlittschuhe und auch sonst als Ansprechpartner zur Verfügung standen – in diesem Jahr gab es nichts, was den Vorstandsmitgliedern schlaflose Nächte bereitet hätte.

Dank an Sonsoren und Unterstützer

Zu verdanken haben sie das hauptsächlich der neuesten Erungenschaft: einem Zelt mit einem durchsichtigen Dach. Vorbei waren damit die Zeiten, in denen Gruppen, die sich angemeldet hatten, abgesagt werden musste, weil es regnete und die Eisfläche unter Wasser stand.

Der Vorstand wollte besagten Freitag aber auch nutzen, um sich bei den Sponsoren und anderen Unterstützern der Eisbahn zu bedanken. Einer von ihnen war Daniel Staffhorst. Der Rathaus-Mitarbeiter war einer der Haupt-Ansprechpartner rund um Eisbahn und Adventszauber. Finanzielle Unterstützung erhielt der Förderverein von den Firmen Frärks, BASF, BAWN, BKM, Famila, GBN, Sparkasse, Stadtwerke, Volksbank, Wirtschaftsbetriebe Nienburg, Schlamann, Borchers und DHH.

Im Fundus des Fördervereins befinden sich 120 Paar Leih-Schlittschuhe. Selbst auf Kinder mit der Mini-Größe 25 und Erwachsene mit Schuhgröße 50 war man eingestellt.

Eisbahn von Adventszauber-Öffnungszeiten entkoppeln

„Wir haben aber auch festgestellt, dass immer mehr Eisläuferinnen und Eisläufer ihre eigenen Schuhe mitgebracht haben. Geschätzt jeder Vierte“, so der Vorstand. Eine Ursache sehen die Eisbahn-Verantwortlichen darin, dass die Eisbahn auf dem Kirchplatz für immer mehr Menschen zu einer festen Größe wird und eine Investition in eigene Schlittschuhe Sinn macht. Die Adventszauber-Eisbahn auf dem Kirchplatz wurde zum vierten Mal vom Förderverein Holtorfer Freibad betrieben. Und offenbar nicht zum letzten Mal. Im Gegenteil. „Wenn alle einverstanden sind, öffnen wir die Eisbahn im kommenden Jahr länger. Vielleicht bis zum 30. Dezember“, so die Vorstandsmitglieder.

Wenn alle einverstanden sind, öffnen wir die Eisbahn im kommenden Jahr länger. Vielleicht bis zum 30. Dezember.

Vorstand des Fördervereins Holtorfer Freibad

Der Wunsch, die Eisbahn von den Öffnungszeiten des Adventszaubers abzukoppeln, kam in erster Linie aus der Nienburger Geschäftswelt. Die Unternehmer sehen in der Eisbahn einen wichtigen Frequenzbringer, der die Menschen auch zwischen den Jahren – und noch dazu in den Ferien – in die Stadt führt.

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Erstellt:
28. Dezember 2019, 19:10 Uhr
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