Eisbaden 06.01.2017

Eisige Angelegenheit

Vor zwei Tagen zeigte das Thermometer am frühen Morgen im verträumten Heemsen neun Grad minus an, die Baby-Feuchttücher für unterwegs hatten aufgrund der Kälte über Nacht im Auto ihren ursprünglichen Sinn und Zweck verloren und waren zu hauchdünnen Eisplatten erstarrt. Bei diesen Temperaturen weiß man eine funktionierende Heizung doch wahrlich zu schätzen.

Der Sprung in die Badewanne – wohlgemerkt im Freien – liegt da so fern wie der Abstieg des FC Bayern aus der Bundesliga. Von wegen! Ausdauersportler, beispielsweise auch Triathleten, verleihen der Bezeichnung „Ironman“ mit folgender Methode der Abhärtung Nachdruck: Dazu nimmt man in einer Regentonne Platz, die bis zum Anschlag mit Eiswasser gefüllt ist. Hat sich bereits eine leichte Eisschicht gebildet, sollte diese selbstverständlich zuerst aufgebrochen werden. Spätestens dann steht dem „Badevergnügen“ nichts mehr im Weg. Statt Neoprenanzug kommt hier allerdings nur die klassische Badehose zum Einsatz. Hände und Füße dürfen mit Neoprenhandschuhen beziehungsweise Füßlingen geschützt werden. Jetzt noch eine Mütze auf den Denkapparat und los geht‘s. Vor zwei Tagen zeigte das Thermometer am frühen Morgen im verträumten Heemsen neun Grad minus an, die Baby-Feuchttücher für unterwegs hatten aufgrund der Kälte über Nacht im Auto ihren ursprünglichen Sinn und Zweck verloren und waren zu hauchdünnen Eisplatten erstarrt. Bei diesen Temperaturen weiß man eine funktionierende Heizung doch wahrlich zu schätzen.

Der Sprung in die Badewanne – wohlgemerkt im Freien – liegt da so fern wie der Abstieg des FC Bayern aus der Bundesliga. Von wegen! Ausdauersportler, beispielsweise auch Triathleten, verleihen der Bezeichnung „Ironman“ mit folgender Methode der Abhärtung Nachdruck: Dazu nimmt man in einer Regentonne Platz, die bis zum Anschlag mit Eiswasser gefüllt ist. Hat sich bereits eine leichte Eisschicht gebildet, sollte diese selbstverständlich zuerst aufgebrochen werden. Spätestens dann steht dem „Badevergnügen“ nichts mehr im Weg. Statt Neoprenanzug kommt hier allerdings nur die klassische Badehose zum Einsatz. Hände und Füße dürfen mit Neoprenhandschuhen beziehungsweise Füßlingen geschützt werden. Jetzt noch eine Mütze auf den Denkapparat und los geht‘s.

An dieser Stelle sei aber noch gesagt, dass der Sprung ins eiskalte Wasser für Untrainierte nicht zu empfehlen ist. Der Körper sollte schließlich step by step an die extremen Bedingungen gewöhnt werden – regelmäßiges Schwimmen im Freien und Wechselduschen werden als geeignetes Training für das Winterbaden empfohlen. Der Niederländer Wim Hof ist als „Iceman“ bekannt und hat sich diesen Namen mehr als verdient. Bis zu sechs Stunden hält Hof in einem Behälter aus, der bis oben hin mit Eiswürfeln gefüllt ist. Anzeichen von Unterkühlung: Fehlanzeige! Wissenschaftler können sich dieses Phänomen nicht wirklich erklären und verfolgten einige der eisigen Rekorde, die Wim Hof mittlerweile aufgestellt hat. 80 Meter am Stück tauchte er unter arktischem Eis, kraxelte luftig bekleidet bis zum Gipfel des Kilimandscharo (5892 Meter) und genoss bei minus 15 Grad die schöne Aussicht. Den Mount Everest wollte er ebenfalls leichtbekleidet bezwingen, schaffte den Aufstieg aber „nur“ bis in eine Höhe von 7400 Meter. Doch wie schafft Hof das nur? Eine Meditationstechnik soll dahinter stecken...Wie sieht es mit Ihnen aus – vielleicht auch ein Eisbad gefällig?

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Erstellt:
6. Januar 2017, 16:51 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 38sec

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