Elf Männer und ein Schiff

Elf Männer und ein Schiff

Mit der „Salomon“ waren die Männer unterwegs. Kluhsmeier

Die „Jedermänner“ der Holtorfer Sportvereinigung hatten sich für ihre jährliche Wochenendtour dieses Mal etwas außergewöhnliches ausgesucht – eine Bootstour. Das „schwimmende Hotel“ in der Marina „Schoners Wehr“ in Brandenburg war schnell bezogen und die erste Etappe nach Ketzin hätte starten können, um dort das Abendessen einzunehmen. Doch daraus wurde nichts. Unbekanntes Revier, schlechte Wetterbedingungen und das bei Dunkelheit; die Nacht verbrachte die Gruppe besser im Hafen.

Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter ein wenig beruhigt, und es ging los. Stromaufwärts folgten sie dem Lauf der Havel, durchfuhren den Sacrow-Paretzer-Kanal bis hin zum „Großen Wannsee“. In Höhe der Pfaueninsel wurde der Kurs geändert, die Glienicker Brücke unterquert und Ausschau nach der „Marina am Tiefen See“ gehalten.

Dem Spaziergang zum „Holländer Viertel“, verbunden mit einem gebührenden Umtrunk für den erfolgreich absolvierten Tagestörn, schloss sich ein Stündchen in der guten Stube der 15 Meter langen und knapp fünf Meter breiten Motoryacht „Salomon“ an, bevor Nachtruhe angesagt war.

Schloss und Park Babelsberg standen am Sonntag auf dem Programm, ebenso wie das Panorama der Stadt Potsdam auf der anderen Seite. Es ging nun stromabwärts bis am späten Nachmittag der Ausgangspunkt wieder erreicht war. Zum Abschluss ließ sich die Gruppe, nachdem das Schiff am Montag übergeben war, Brandenburg zeigen und von der Stadtgeschichte erzählen.