Die Paritätischen Kreisverbände Nienburg und Diepholz haben Geschäftsführer Bernhard Döring (Zweiter von rechts) verabschiedet und Elke Heidorn (Mitte) die Geschäfte übergeben. Paritätischer

Die Paritätischen Kreisverbände Nienburg und Diepholz haben Geschäftsführer Bernhard Döring (Zweiter von rechts) verabschiedet und Elke Heidorn (Mitte) die Geschäfte übergeben. Paritätischer

Landkreis 13.02.2019 Von Die Harke

Elke Heidorn neue Geschäftsführerin

Kreisverbände des Paritätischen Nienburg und Diepholz haben ehemaligen Geschäftsführer Bernhard Döring verabschiedet

Der Geschäftsführer der Paritätischen Kreisverbände Nienburg und Diepholz, Bernhard Döring, ist jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. Seit dem 1. Juli 1982 war Döring beim Paritätischen beschäftigt. Seine Nachfolge übernimmt Elke Heidorn. Döring, der neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer auch als Fachreferent für Soziale Psychiatrie tätig war, hatte dafür gesorgt, dass Nienburg neben Peine, Braunschweig, Hameln, Oldenburg und Hannover eine der ersten Städte in Niedersachsen war, in denen Selbsthilfe-Kontaktstellen eingerichtet wurden. „Darüber hinaus hat er verschiedene Psychiatrische Angebote aufgebaut wie Begegnungsstätte, Tagesstätte und ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen“, teilt der Wohlfahrtsverein mit: „Heute ist der Paritätische Nienburg/Diepholz eines von 42 Sozialzentren in Niedersachsen.“

Die Begleitung der Mitgliedsorganisationen Nienburg und Diepholz lagen Döring nach Vereinsangaben besonders am Herzen. „Für sein großes Engagement bedanken wir uns alle ganz herzlich und wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt“, sagt Annette Lüneburg, Vorsitzende des Beirats im Kreisverband Diepholz.

Nach Dörings Eintritt in den Ruhestand übernahm Heidorn die Geschäftsführung zunächst als Interimsgeschäftsführerin. „Mit viel Elan und Herzblut führte sie die Geschäfte weiter und freut sich, die Geschäftsführung jetzt offiziell übernehmen zu dürfen und die beiden Mitgliedsunternehmen näher kennenzulernen.“

Die ambulante Versorgung zu sichern und den Grundsatz des Paritätischen – „Bunte Vielfalt – sozial gestalten“ – im Alltäglichen zu leben ist nach Heidorns Worten ihr Leitgedanke: „Sozial verträglich zu gestalten und wirtschaftlich gesichert zu sein, ist der Spagat meiner Tätigkeit.“

Heidorn ist 52 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Loccum. Die gelernte Krankenschwester und Fachkrankenschwester für Psychiatrie absolvierte ein Studium im Bereich Management im Gesundheitswesen. Sie war 25 Jahre in unterschiedlichen Abteilungen des Klinikums Wunstorf tätig – hier zuletzt als Leitung im Bildungsbereich. Am 1. April 2013 wechselte sie zum Paritätischen und übernahm zunächst die Abteilungsleitung der Ambulanten Dienste.

Folgende Angebote gibt es beim Paritätischen Nienburg/Diepholz: das Pari Café, eine Beratungsstelle für seelisch belastete Menschen und Menschen in psychischen Krisen, die Selbsthilfekontaktstelle KIBIS, die Schuldner- und Insolvenzberatung sowie die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention. Der Paritätische Kreisverband Nienburg ist Ausbildungsbetrieb für Sozialarbeiter und Sozialpädagogen, Pflegefachkräfte, Bürokaufleute sowie Kaufleute im Gesundheitswesen.

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Erstellt:
13. Februar 2019, 10:00 Uhr
Lesedauer:
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