Melanie Hilbig ließ sich die Chance nicht entgehen und schnappte sich ihren Lieblingsspieler Rune Dahmke für ein Erinnerungsfoto.

Melanie Hilbig ließ sich die Chance nicht entgehen und schnappte sich ihren Lieblingsspieler Rune Dahmke für ein Erinnerungsfoto.

06.02.2016 Von Daniel Schmidt

Endspiel verpasst, Lieblingsspieler erwischt

Melanie Hilbig aus Nienburg erlebte die Siegesfeier der Handball-Europameister in Berlin live mit und traf Rune Dahmke

Die Handball-Europameisterschaft in Polen wird Melanie Hilbig sicherlich in ganz besonderer Erinnerung behalten. Für das erste Spiel der deutschen Mannschaft gegen Spanien und das Finale hatte Hilbig Tickets. Nach der Auftaktniederlage gegen Spanien, die sie live in Polen miterlebte, entschied sie sich jedoch, die Karten für das Endspiel zurückzugeben. „Total ärgerlich“ findet die Nienburgerin ihre Entscheidung. Darüber lachen kann sie im Nachhinein aber auch. Finale verpasst, die Feierlichkeiten in der Berliner Max-Schmeling-Halle wollte sie sie sich dann aber nicht entgehen lassen und machte kurzfristig Nägel mit Köpfen. „Ich habe bei meiner Chefin noch am Sonntagabend per WhatsApp Urlaub beantragt“, erzählt Hilbig. Am anderen Tag, die frischgebackenen Europameister wurden am frühen Nachmittag in Berlin erwartet, fuhr sie in Begleitung ihres Mannes mit dem Auto nach Berlin und erlebte die Party live mit. „Die Stimmung war super und wir hatten direkt vor der Bühne beste Plätze in der ersten Reihe. Die Spieler kamen direkt an uns vorbei und wir konnten einige Fotos machen.“

Besonders imponiert hat der 34-Jährigen das Auftreten der Nationalmannschaft – nicht nur auf, sondern auch außerhalb des Spielfeldes. „Ich finde, die haben alle einen sehr sympathischen Eindruck gemacht und sich als Mannschaft präsentiert.“ Besonders gefreut hat sich Hilbig, die selbst leidenschaftlich gern Handball spielt, über das gemeinsame Foto mit Rune Dahmke. „Ich habe zu ihm gesagt, dass wir jetzt ein ganz besonders schönes Foto machen“, erzählt die Sportbegeisterte schmunzelnd von ihrer Begegnung mit ihrem Lieblingsspieler.

Das Erfolgsgeheimnis der Schützlinge von Coach Dagur Sigurdsson sieht Hilbig in der „Außenseiterrolle“, die die Deutschen im Vorfeld des Turniers eingenommen hatten. „Viele Spieler der Mannschaft sind noch jung. Die Erwartungen waren nicht so hoch. Und natürlich gehört auch immer Glück dazu.“

Auf ihr Glück möchte sich Melanie Hilbig hinsichtlich der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nicht verlassen und hat schon jetzt entsprechend Urlaub beantragt. „Wir setzen dieses Mal alles auf das Halbfinale und Endspiel“, verrät Hilbig. Nach Polen machte sie sich noch mit dem Wohnmobil auf den Weg. Nach Frankreich soll‘s dann aber mit dem Flugzeug gehen.

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Erstellt:
6. Februar 2016, 21:00 Uhr
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