Bei Bohrungen wurde natürlich vorkommendes Erdöl entdeckt.

Bei Bohrungen wurde natürlich vorkommendes Erdöl entdeckt.

Deblinghausen 26.12.2020 Von Die Harke

Erdgasförderung: Grundwasser wird überwacht

Keine Hinweise auf ausgetretenes Erdöl bei Anlage in Deblinghausen

Im Umfeld der Erdgasförderstätte Deblinghausen Z5 im Flecken Steyerberg ist die vorsorgliche Einrichtung von Messstellen für eine Grundwasserüberwachung vorgesehen.

Das teilt der Pressesprecher des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Eike Bruns, mit. Seinen Angaben zufolge hat der Betreiber der Anlage, ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG), bei Routineuntersuchungen in einem Ringraum der Bohrung Druckveränderungen und natürlich vorkommendes Erdöl festgestellt hat.

Das Erdöl sei aus dem umgebenden Gebirge in den Ringraum gelangt. Die Erdgasfördereinrichtungen der Bohrung seien nicht beeinträchtigt. Entsprechende Messergebnisse habe die EMPG dem Landesamt gemeldet, heißt es von der Behörde.

„Nach den bisherigen Überprüfungen gibt es allerdings keine Hinweise, dass Erdöl aus dem gesicherten Bohrungssystem wieder ausgetreten sein könnte“, betonte Sprecher Bruns. Dennoch habe das LBEG von dem verantwortlichen Unternehmen vorsorglich eine Grundwasserüberwachung im Umfeld der Förderstätte gefordert und sich dafür ein Konzept vorlegen lassen. Dieses würde derzeit von den Grundwasserfachleuten im LBEG geprüft. Danach solle mit dem Bau der Messstellen begonnen werden.

Der Landkreis Nienburg/Weser ist als zuständige Untere Wasserbehörde über den Sachverhalt informiert, teilt das LBEG abschließend mit.

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Erstellt:
26. Dezember 2020, 13:42 Uhr
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