Die Ruderriege der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule nutzte das Ruderlager in Wilhelmshausen für zahlreiche Trainingseinheiten. Weber

Die Ruderriege der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule nutzte das Ruderlager in Wilhelmshausen für zahlreiche Trainingseinheiten. Weber

Wilhelmshausen 11.10.2017 Von Die Harke

Erfolgreiche Ruderwoche der ASS-Riege

Rudern: Gute Stimmung im Team trotzt Sturm „Xavier“

In der ersten Ferienwoche veranstaltete die [DATENBANK=4419]Ruderriege der Albert-Schweitzer Schule[/DATENBANK] ihr traditionelles Ruderlager in Wilhelmshausen. Daran nahmen zahlreiche motivierte Ruderer aus den Jahrgangsstufen fünf bis zwölf teil, sodass das Bootshaus komplett belegt war. Am letzten Schultag wurden die Boote und das Bootsmaterial aufgeladen. Am darauffolgenden Tag fuhr der größere Teil der Gruppe mit dem Zug, der Rest gelangte mit dem Zugfahrzeug und dem Bootsanhänger nach Wilhelmshausen. Dort angekommen riggerten sie die Boote selbständig auf, bevor die Zugleute nach einer sechs Kilometer langen Wanderung entlang der Fulda das Bootshaus erreichten.

Der Tagesablauf bestand neben der selbstständigen Organisation der Mahlzeiten und Tischdienste aus mindestens drei möglichen Übungseinheiten, bei denen die Ruderer 20 bis 30 Kilometer zurücklegen konnten.

Dabei wurden die Anfänger vor allem im Einer geschickt ausgebildet. Neben dem Rudern kam aber auch das Paddeln in den Kajaks und dem Kanadier nicht zu kurz. Besonders die Schüler der älteren Jahrgangsstufen, die sich auf ihre anstehende fachpraktische Abiturprüfung vorbereitet haben, nutzten intensiv die hervorragenden Rudermöglichkeiten auf der Fulda.

Die Jüngeren trainierten ebenfalls in den Einern und Gigbooten. Insbesondere die Tageswanderfahrt nach Hannoversch Münden war für sie ein großes Highlight.

Am vorletzten Tag wurde das Rudern wegen Sturm „Xavier“ fast völlig eingestellt. Um nicht zum Nichtstun verurteilt zu sein, ging die Ruderriege aber eine Wette mit sich selbst ein: Schaffte es ein Gig-Doppelzweier die 15 km lange Strecke vom Bootshaus in Wilhelmshausen bis zur Schleuse Wahnhausen hin und zurück schneller zurückzulegen, als der Rest der Teilnehmer es schafft, 100 km auf zwei Concept-2-Ruderergometern zurückzulegen?

Ausgehend davon, dass auf den zwei Ruderergometern die sich abwechselnden Ruderer durchschnittlich zehn Kilometer in zehn Minute zurücklegen würden und die Gig-Doppelzweier auf dem Wasser dank Xavier als widrig bezeichnet werden konnten, schien der Ausgang der Wette offen.

Als die schwer gezeichnete Gig-Doppelzweier-Besatzung im Boot „Bonnie“ das Bootshaus nach rund 90 min und einer Bootsentleerung auf halber Strecke „nass bis auf die Knochen“ erreichte, hatte der Rest der Ruderriege aber erst 65 km zurückgelegt.

Trotzdem wurden die restlichen 35 km mit großer Motivation erfolgreich zurückgelegt. Tags darauf ging es bei guter Laune zurück an die Weser.

Im Anschluss der Herbstferien wird wieder das Wintertraining der RRASS im Hauptgebäude der ASS stattfinden, zu dem alle an Muskelkater-Interessierten herzlich eingeladen sind.

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Erstellt:
11. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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