Die Kandidaten und Kandidatinnen der Grünen für den Hoyaer Samtgemeinderat. Foto: Gust

Die Kandidaten und Kandidatinnen der Grünen für den Hoyaer Samtgemeinderat. Foto: Gust

Hoya 23.08.2021 Von Die Harke

Erhaltung der Lebensgrundlagen im Blick

Sieben Frauen und Männer treten für Bündnis 90/Die Grünen für die Wahl zum Hoyaer Samtgemeinderat an

Sieben Kandidatinnen und Kandidaten, die auch jeweils in ihren Wohngemeinden kandidieren, treten für Bündnis 90/Die Grünen an und bewerben sich für ein Mandat für den Rat der Samtgemeinde Grafschaft Hoya.

In der Gemeinde Warpe stellt sich Fred Siefken zur Wahl, in Hilgermissen Olaf Vogt, in Eystrup Gerhild Köhr, Maximilian Siebler und Ingo Schönfelder, in Bücken Annegret Hoffmann und Ulrike Eckhart und in Schweringen Iris Terneddé, Ehler Harms, Thorsten Grimm und Karl-Heinz Nordhausen.

Alle Themenfelder wie Wirtschaft, Soziales, Bildung, Grundversorgung, Mobilität, Kultur, Feuerwehren, Vereine, Natur und Umweltschutz sind in ihrer Wertigkeit für unsere Gesellschaft kaum zu trennen und müssen zusammen bedacht werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Verständnis der Grünen laute bei allen Entscheidungen im Grundsatz: Der Nutzen für alle Menschen und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen müssen auch in der Zukunft gewährleistet sein.

„Im Prozess der Abwägung von Entscheidungen für die Zukunft müssen unsere Lebensgrundlagen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit mehr berücksichtigt werden, um zu einer klimaneutralen Samtgemeinde zu kommen“, heißt es weiter.

Zum Beispiel möchten die Grünen, dass in Zukunft alle Regenmengen über eine Vegetationsdecke ins Grundwasser geführt werden. Dazu müsse in Zukunft auf allen überbauten Flächen ein entsprechender Ausgleich vor Ort geschaffen werden, wo das Wasser versickern könne. So müsste zum Beispiel ebenfalls für die Schotterung von Gärten ein Ausgleich geschaffen werden.

„Auch Wasser aus Entwässerungsgräben kann nicht einfach schnell in die Weser abgeleitet werden, sondern muss lokal besonders lange auf dafür geschaffenen Auffangflächen gehalten werden. Mit diesen Maßnahmen stellen wir uns auf Extremlagen wie Hochwasser und Dürre ein und leisten gleichzeitig Naturschutz“, schreiben die Grünen abschließend.

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Erstellt:
23. August 2021, 19:12 Uhr
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