Sie standen bei der Jubelkonfirmation in Uchte im Mittelpunkt: der Konfirmandenjahrgang von 1967. Kirchengemeinde Uchte

Sie standen bei der Jubelkonfirmation in Uchte im Mittelpunkt: der Konfirmandenjahrgang von 1967. Kirchengemeinde Uchte

Uchte 30.06.2017 Von Die Harke

Erinnerungen an ein Jahr der Aufbrüche

Jubelkonfirmation in Uchte: über Pastor Bringer, unerwartetes Lob und revolutionäre Themen

In der evangelischen [DATENBANK=5539]Kirchengemeinde Uchte[/DATENBANK] wurde jüngst das Fest der Jubelkonfirmation gefeiert. Gut 70 Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1967, 1957, 1952, 1947 und 1942 kamen bei schönem Wetter in ihre Konfirmationskirche. Die weiteste Anreise hatte ein Konfirmand aus Berlin. Die Veteranen waren die drei anwesenden Konfirmanden aus dem Kriegsjahr 1942 Karl Kruse, Gertrud Schierenbeck und Irmgard Fullriede. Im Festgottesdienst standen die 27 Goldkonfirmanden im Mittelpunkt. Pastor Dr. [DATENBANK=2159]Burkhard Meyer-Najda[/DATENBANK] erinnerte an die damalige Konfirmandenzeit unter Pastor Horst Bringer. Zudem sei das Jahr 1967 in der Kirchengemeinde Uchte ein Jahr voller Aufbrüche gewesen, erstmals hatte eine Jugendband im Gottesdienst religiöse Songs und Spirituals gespielt. Im Gemeindebrief war damals zu lesen: „Erstaunlicherweise gab es keine Kritik, sondern sehr viel Lob. Es wurde offenbar, dass hinter diesem Gottesdienst nicht die Neigung zur Show, sondern der redliche Wille und das ehrliche Bemühen zur Verkündigung in neuer Form stand.“ „Das war damals neu und ist auch 50 Jahre später immer noch aktuell“, sagte Meyer-Najda, und die Jubelkonfirmanden stimmten dem zu.

Zum Schmunzeln brachte das Zitat mit den revolutionären Themen, die 1967 auf Gemeindeabenden behandelt worden waren: „Bleibt unser Geld stabil?“ und „Sex ist nicht mehr tabu!“ So diente der Jubeltag der gemeinsamen Erinnerung und Glaubensstärkung. „Das war ein schöner Tag!“ lautete das Motto beim Abschied nach Kaffeerunde und Rundfahrt durch die Gemeinde. „Bis zum nächsten Mal in Uchte – so Gott will und wir leben“, hieß es zum Reisesegen.

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Erstellt:
30. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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