Das Weihnachtshaus in Calle. Foto: Schwiersch

Das Weihnachtshaus in Calle. Foto: Schwiersch

Nienburg 02.12.2020 Von Holger Lachnit

Ersatz fürs „Weihnachtshaus“

Das „Weihnachtshaus“ Calle bei Bücken ist legendär: Das Ehepaar Rolf und Nermin Vogt lässt seit vielen Jahren mehr als eine halbe Million Lampen erstrahlen. Von weither strömen die Menschen in das kleine Örtchen, um die bunte Lichterpracht zu erleben.

Doch in diesem Jahr geht es ihnen wie so vielen anderen aus der Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsbranche: Corona hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. In Calle bleiben die Lichter aus.

Doch es gibt Alternativen: Neulich startete unsere sonntägliche Hunderunde durch Erichshagen-Wölpe erst bei Einbruch der Dunkelheit. Und sie wurde zu einem besonderen Erlebnis.

Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, was einige meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger an leuchtender Adventsdekoration aufgeboten haben: Da stehen Rentiergespanne im Vorgarten, bunte Schneemänner leuchten von der Terrasse, und manche Häuser sind dermaßen mit Lichterketten bestückt, dass man spontan die 112 anrufen möchte, weil man zunächst glaubt, die Bude brennt.

Da stellt sich die Frage, ob die Kollegen von der Avacon genug Netzkapazitäten vorrätig haben, um in den kommenden Wochen stets ausreichend Strom für die leuchtende Pracht bereitzustellen.

Eine Nachfrage bei Avacon-Pressesprecherin Michaela Fiedler sorgte für Entwarnung: Der Anstieg der Netzbelastung in der Adventszeit sei so marginal, dass nicht einmal eine Statistik darüber geführt werde.

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Erstellt:
2. Dezember 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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