Die erste Ferienpassaktion lief in Steyerberg. Foto: House of Life

Die erste Ferienpassaktion lief in Steyerberg. Foto: House of Life

Steyerberg 15.08.2021 Von Heidi Reckleben-Meyer

Erste Ferienpassaktion des Jugendhauses „House of Life“

Makramee fordert Kreativität

Bei der ersten Ferienpassaktion des Jugendhauses „House of Life“ Steyerberg war Geschick und Kreativität gefragt. Jugendpflegerin Tina Hormann und die Teilnehmerinnen bastelten mit Makramee-Schlüsselanhänger und stellten dabei schnell fest, dass ein Knoten nicht gleich ein Knoten ist. Vorher hatte sich wohl noch niemand Gedanken darum gemacht, was ein Leitfaden ist und ob der andere Faden über oder unter ihm langgeht. Daher mussten vor dem Start erst mal einige Begrifflichkeiten geklärt werden, um so mit dieser speziellen Technik des Knüpfens erfolgreich zu sein.

Der erste praktische Schritt bestand dann darin, sich Farben auszusuchen und vier gleich lange Schnüre abzuschneiden und diese dann am Schlüsselring zu befestigen.

Jetzt konnte es endlich losgehen und durch das Verknoten der Wolle entstand nach und nach ein Muster. Die Mädchen hatten sehr viel spaß dabei und es wurde viel gelacht, was auch daran lag, das die Technik gar nicht so einfach war und alle sich deswegen gegenseitig halfen. So wurde dann auch diskutiert, ob ein „Fehler“ so bleiben kann, „weil es doch irgendwie ganz cool aussieht“, hieß es von den Kids, oder ob die letzten Knoten wieder aufgemacht werden müssen. Nach ein paar Runden hatten aber alle den Dreh raus und verkündeten: „Wenn man erst mal weiß, wie es geht, ist es ganz einfach!“

Als die Anhänger fertig waren, wurde gestaunt, denn obwohl alle die gleiche Technik genutzt hatten, sahen die Ergebnisse doch sehr unterschiedlich aus – es waren echte Unikate entstanden.

Anschließend hatten alle eine Pause verdient, tobten sich in der Halle aus und machten eine spontane Fotosession, bei der sie sich gegenseitig beim Springen aufnahmen. So ausgepowert konnte dann der nächste Schlüsselanhänger in Form einer Feder fertiggestellt werden. Hierbei war die Technik zwar einfacher, aber Geduld brauchten trotzdem alle, da die Fäden alle aufgedreht und gekämmt werden mussten, um so die Federoptik zu erzielen. Das Schöne war, dass man sich dabei sehr gut unterhalten konnte, und so wurden schon an dieser Stelle Pläne für die nächste Makramee-Aktion geschmiedet.

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Erstellt:
15. August 2021, 12:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 03sec

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