Heiner Werner (Zweiter von rechts) wurde beim FDP-Kreisparteitag erneut für zwei Jahre an die Spitze der Nienburger Freidemokraten gewählt. Foto: Kreis-FDP

Heiner Werner (Zweiter von rechts) wurde beim FDP-Kreisparteitag erneut für zwei Jahre an die Spitze der Nienburger Freidemokraten gewählt. Foto: Kreis-FDP

Landkreis 22.03.2020 Von Die Harke

Erste Sitzung wird vorgezogen

Heiner Werner bleibt FDP-Vorsitzender: „Bis Ende April keine Präsenzveranstaltungen“

Zu einem Kreisparteitag ganz im Zeichen von Corona traf sich jetzt die Kreis-Nienburger FDP im Nienburger „Weserschlößchen“. Neben Vorstands- und Delegiertenwahlen organisierten die Freidemokraten die künftige Arbeit nach sorgfältiger Abwägung und unter Beachtung besonderer Hygieneregeln, wie es in der Mitteilung der Partei heißt.

FDP-Chef Heiner Werner (Nienburg) hatte die stellvertretende Landesvorsitzende und Sozial- und Gesundheitspolitikerin Sylvia Bruns (Hannover) als Gastrednerin eingeplant. Sie fiel aufgrund ihrer möglichen Corona-Infektion jedoch aus.

Bei den Vorstandswahlen unter Leitung von Beatrix Alhusen (Eystrup) wurder Werner für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen Jörg Hille (Oyle) und Dr. Bernd Leweke (Husum) als Stellvertreter. Komplettiert wird der Kreisvorstand durch Hauke Ahnemann (Hämelhausen) als Schriftführer und Henrik Dreyer (Husum) als Schatzmeister. Beisitzer sind Silke Schröder (Nienburg), Bernd Dreyer (Leese) und Ton van der Born (Loccum) sowie Marcel Schiller (Stolzenau).

Delegierte zum Landesparteitag sind Werner, Dr. Leweke und Schiller sowie Hille. Der Oyler Kreistagsabgeordnete, der für seine 20-jährige FDP-Mitgliedschaft geehrt wurde, vertritt den Nienburger Kreisverband überdies beim Landeshauptausschuss und soll erneut als Vize-Chef des FDP-Bezirks Hannover-Hildesheim vorgeschlagen werden.

Inhaltlich diskutiert wurden unter anderem Schritte Richtung Abschaffung von Straßenausbausatzungen, „Smart City“ als Verbesserung der Infrastruktur und der Umgang mit Corona im Landkreis.

Ganz konkret wirke sich die Pandemie auch auf die Arbeit der FDP aus. „Ich erwarte, dass es ab jetzt bis mindestens Ende April keinerlei Präsenzveranstaltungen der Nienburger FDP mehr geben wird“, erklärte Werner, „deshalb ziehen wir die konstituierende Sitzung des neuen Kreisvorstandes vor.“ Geregelt wurden unter anderem Online-Abstimmungsverfahren, Beauftragungen und Kooptierungen, beispielsweise der kommunalen Mandatsträger. „Wir nutzen die nächsten Wochen trotz Corona zur Vorbereitung der anstehenden Kommunalwahl und politischer Themen“, so Werner, „aber eben nur online und telefonisch mit ausreichender physischer Distanz.“

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Erstellt:
22. März 2020, 12:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

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