Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten: Den Besuch beim Verein „Herberge zur Heimat“ nutzte Dr. Frank Schmädeke auch, um mit seiner Mitgliedschaft den Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Büro Schmädeke

Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten: Den Besuch beim Verein „Herberge zur Heimat“ nutzte Dr. Frank Schmädeke auch, um mit seiner Mitgliedschaft den Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Büro Schmädeke

Nienburg 22.11.2018 Von Die Harke

Erwerbslose besonders benachteiligt

Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke informierte sich bei der „Herberge zur Heimat“

Bei einem Termin vor Ort informierte sich Nienburgs heimischer CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke über die Arbeit des Vereins „Herberge Zur Heimat“ und dessen Umsetzung der Richtlinie zur Förderung unabhängiger Erwerbslosenberatungsstellen. Im kommenden Jahr steht die Richtlinie, die zum 31. Dezember 2019 ausläuft, auf dem politischen Prüfstand. Der Landtag wird dann mit darüber entscheiden müssen, ob eine Förderung zur Beratung erwerbsloser Menschen auch zukünftig umgesetzt werden kann. „Alles in allem“, so Schmädeke, „ist es am Ende eine Frage der Verteilung, denn im Prinzip stehen Mittel zur Verfügung“. Der Landtagsabgeordnete hatte sich bereits im Juni mit dem zuständigen Fraktionskollegen und Sozialausschussmitglied Volker Meyer (CDU) ein erstes Mal dazu ausgetauscht und nutzte nun den Besuch im Fundus-Kaufhaus, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.

Die Vorsitzende des Vereins „Herberge zur Heimat“, Bettina Mürche, und Sozialarbeiter Matthias Mente nahmen sich Zeit, um sich mit Schmädeke über die vielfältigen Angebote des Vereins auszutauschen.

Durch die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und die zunehmende Bürokratisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens seien, so Mente, erwerbslose Menschen besonders benachteiligt. Entsprechend groß sei die Nachfrage nach qualifizierter Beratung und Unterstützung. Dass der Verein in diesen Tagen den zwanzigsten Geburtstag der Tafel begeht, wäre in seinen Augen etwas, was man mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten müsse, so Schmädeke.

Durch die angepannte Lage auf dem Wohnungsmarkt sind Erwerbslose besonders benachteiligt

Bettina Mürche, Vorsitzende des Vereins „Herberge zur Heimat“

Eindeutig hingegen war die Freude auf Seiten des Vereins, dass Schmädeke durch seinen Beitritt als Mitglied zukünftig seine besondere Verbundenheit zur wichtigen Arbeit der Aktiven zum Ausdruck brachte und vor Ort den Aufnahmeantrag unterschrieben hat. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und natürlich besonders, wenn auch Politiker verschiedener Parteien durch eine Mitgliedschaft den Verein ,Herberge zur Heimat‘ unterstützen,“ so Mürche.

Der Verein sei eine Institution mit gutem Ruf und auch über die Grenzen der Kreisstadt hinaus für seine erfolgreiche Arbeit bekannt, betonte Schmädeke. Den Eindruck gesellschaftlich wichtiger Arbeiten und die positiven Anregungen nehme er mit in die Beratungen des kommenden Jahres.

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Erstellt:
22. November 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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