Manon Garms DH

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15.08.2016 Von Manon Garms

„Es grünt und sprießt überall“

Das Wachstum der Natur entspricht nicht immer dem, was der Mensch für wünschenswert hält. „Es grünt und sprießt im Moment überall, vieles wirkt ungepflegt“, kritisierte Tim Hauschildt (CDU) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses – mit dem Zusatz, dass das kein Vorwurf an den Bauhof sei.

Henning Lackmann, Leiter des Fachbereichs Technische Betriebe, nahm den Bauhof dennoch in Schutz und erklärte, was sich in den vergangenen Jahren verändert hat: „Früher gab es nicht die Vorschrift, dass Gift nicht im öffentlichen Raum verwendet werden darf, und Privatleute dürfen es ja auch nicht.“ Das mache die Arbeit schwieriger, weil die Bauhofmitarbeiter das Unkraut mechanisch bekämpfen müssten, zum Beispiel mit Freischneidern.Auch bei der Baumkon-

trolle im Stadtgebiet gebe es eine neue Vorschrift: Die Kontrolle müsse jetzt zwei Mal pro Jahr stattfinden, was natürlich auch Mitarbeiter binde.

Hinzu kommt laut Lackmann, dass der Unterhaltungsaufwand zum Beispiel bei 40 Jahre alten Bordsteinen viel höher sei als bei zehn Jahre alten. „Und die Straßen werden ja nicht jünger“, so der Fachbereichsleiter. Er vermutet außerdem, dass die Ansprüche der Menschen heutzutage anders seien als früher, denn die Stadtverwaltung bekomme nicht nur Hinweise von der Politik, sondern auch direkt Anrufe von den Bürgern.

Zu einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses will die Verwaltung der Politik eine Übersicht darüber geben, wie sich die (Grün-)Flächen im Stadtgebiet entwickelt haben und wie viele Stunden der Bauhof für deren Pflege aufwenden muss.

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Erstellt:
15. August 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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