Sebastian Schwake Stüben

Sebastian Schwake Stüben

Landkreis 01.07.2019 Von Sebastian Schwake

Es ist an der Zeit: durchgreifen

Guten Tag

Bei gutem Wetter tummeln sich etliche Besucher am Heye-See – so auch am Wochenende. Trotz Ankündigung von Samtgemeinde Mittelweser, Landkreis und Polizei Nienburg durchgreifen zu wollen.

Von bloßen Worten lassen sich diejenigen, die dort chillen oder feiern, nicht abhalten – ebenso wenig wie von den Schildern, die am Areal aufgestellt sind und auf das Verbot hinweisen. Diejenigen werden erst aufhören, das Areal zu ihrer Partylocation zu machen, wenn sie die verhängte Strafe im eigenen Geldbeutel spüren. Durchgegriffen haben nun andere – offenbar diejenigen, die sich von dem beinahe täglich nach Husum herüberschwappenden Lärm gestört fühlen.

Heye-See-Besucher äußern unisono, dass die Lage am See eskalieren könnte. Sie berichten, dass um das Areal abgestellte Autos mit Milch übergossen worden sind. Wenn sich ranzige Milch ihren Weg erst einmal in das Fahrzeuginnere bahnt – Prost Mahlzeit, was für eine Sauerei! Der Polizei ist nichts von Selbstjustiz bekannt und Anzeigen, wie die Milchattacken, lägen nicht vor, gleichwohl hat die Polizei aber den Ernst der Lage erkannt und will durchgreifen. Die Bereitschaftspolizei soll am See Straftaten verhindern und Ordnungswidrigkeiten konsequent ahnden.

Die Behörden hatten angekündigt, nach der Phase des Informierens durchgreifen zu wollen. Dafür ist es nun endgültig an der Zeit. Denn sollte sich herausstellen, dass das am Heye-See abgestellte Auto am Freitagabend womöglich angezündet worden ist, dann ist die Lage am See bereits eskaliert. Wenn es durch einen technischen Defekt abgebrannt sein sollte, dann gibt es wenigstens noch die Hoffnung, die Lage vor Eskalation in den Griff zu bekommen.

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Erstellt:
1. Juli 2019, 21:31 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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