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Willy Bunk (rechts) mit Monique Knipping, Roman Maister, Marcel Busse, Jana Sadyk und Ina Fagerlund. Foto: 378 Grad

Willy Bunk (rechts) mit Monique Knipping, Roman Maister, Marcel Busse, Jana Sadyk und Ina Fagerlund. Foto: 378 Grad

Nienburg 01.12.2019 Von Die Harke

„Es war der Hammer“

Verein „378 Grad Stolzenau“ hatte zu Charity-Veranstaltung ins Kulturwerk eingeladen

Der Verein 378 Grad e. V. aus Stolzenau richtete am vergangenen Wochenende eine Charity-Veranstaltung im Kulturwerk Nienburg aus. Es waren über 100 Zuschauerinnen und Zuschauer da, was den Veranstalter und Captain der Crew von 378 Grad, Willy Bunk, sehr freute. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir die ‚Bude’ voll kriegen und war total begeistert, als sich der Zuschauersaal füllte.“

Pünktlich um 20 Uhr wurde der Beginn der Veranstaltung durch Gastgeber Willy Bunk eingeläutet, der sichtlich stolz über die auftretenden Comedians war.

Im Vorwort stellte er die Vereinsarbeit in ein paar Sätzen vor und erläuterte, wie er auf die Idee kam, eine Veranstaltung „Comedy für den guten Zweck“ zu machen. Der Verein 378 Grad kümmert sich um Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Wir leisten „Suchthilfe und Kriminalprävention, haben Streetworker im Einsatz, nehmen Verurteilte Jugendliche auf, die ihre Sozialstunden ableisten müssen, und wir machen ganz viel Sport mit dem Klientel. Das alles wird von allen Mitglieder ehrenamtlich auf die Beine gestellt. Der Verein finanziert sich nur aus Spenden“, so Bunk.

Gemeinsam mit dem Rehburger Comedian Marcel Busse planten sie dann alles weitere. Die Moderation der Show und die Auswahl der Comedians führte Marcel Busse durch. „Beachtenswert ist, dass alle Teilnehmer der Comedy-Show auf ihre Gage verzichtet haben, darunter die Security, die Fotografen und einige Ehrenamtliche“, so Bunk.

Beachtenswert ist, dass alle Teilnehmer der Comedy-Show auf ihre Gage verzichtet haben, darunter die Security, die Fotografen und einige Ehrenamtliche.

Willy Bunk / 378 Grad e.V.

In der Pause gab es gute Gespräche und ein Wiedersehen einiger Freunde, die extra von weither angereist waren. „Einen Gast werde ich ganz gewiss nicht vergessen. Während einer Unterhaltung mit ihm und über die Vereinsarbeit holte er tief Luft und animierte die Zuschauer, die sich an der Bar versammelt haben, doch für den Verein zu spenden.

Er holte als erster einen 100-Euro-Schein raus und steckte ihn mir in die Tasche. Daraufhin kamen viele Leute und spendeten für den ‚Guten Zweck‘. Die Leute waren einfach Hammer drauf an dem Abend“, berichtete Willy Bunk weiter.

Nach einer etwa 20-minütigen Pause hatten alle Künstler ihren zweiten Auftritt, bevor es dann um etwa 21:45 Uhr hieß: Abschied nehmen.

„Wir haben sowas noch nie gemacht“, so der Captain der Crew, „aber es war der Hammer. Der reibungslose Ablauf der Show, der Kartenverkauf an der Tür, die ganze Kommunikation war einfach klasse. Wir sind mächtig stolz auf uns.“ Auf die Frage, ob es einen Teil zwei gibt, konnte Willy Bunk noch nichts sagen. Er wies aber auf die nächste Großveranstaltung im Jahr 2020 hin – einen „Lauf gegen die Sucht“. „In einigen Großstädten gibt es solche Laufveranstaltungen, warum nicht bei uns in Stolzenau“, so Willy Bunk.

Weitere Informationen zu 378 Grad e.V. gibt es unter www.stolzenau378.de

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Erstellt:
1. Dezember 2019, 08:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

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