Mit Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken deutet sich ein Linksruck bei der SPD an. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Mit Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken deutet sich ein Linksruck bei der SPD an. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlin 05.12.2019 Von Deutsche Presse-Agentur

Esken und Walter-Borjans wollen SPD auf 30 Prozent bringen

Die angehenden SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken trauen sich zu, die Umfragewerte ihrer Partei innerhalb eines Jahres zu verdoppeln.

Bis Ende 2020 wollten sie wieder „Zustimmungswerte von 30 Prozent und vielleicht mehr“ erreichen, sagte Esken der SPD-Zeitung „Vorwärts“. Derzeit kommt die SPD in Umfragen auf rund 15 Prozent. Gelingen soll das laut Walter-Borjans, indem wichtige sozialdemokratische Projekte auch über den Koalitionsvertrag hinaus umgesetzt würden. „Wir dürfen die Dinge, die neu auf die Tagesordnung gekommen sind, nicht kleinmütig angehen“, sagte er etwa mit Blick auf den Klimaschutz. Wenn die SPD wieder höhere Zustimmungswerte habe, stelle sich auch wieder die Frage nach einer Kanzlerkandidatur, sagte Esken. Dann habe die SPD „natürlich den Anspruch, wieder eine Regierung anzuführen“. Diese Debatte müsse aber geführt werden, wenn Wahlen anstehen. Esken und Walter-Borjans sollen am Freitag auf dem SPD-Parteitag offiziell an die Parteispitze gewählt werden. Die Zustimmung gilt nach dem Mitgliederentscheid als sicher.Abstimmungsergebnis Mitgliederentscheid SPD zur Wahl der neuen Parteispitze Antragsbuch SPD-Parteitag

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Erstellt:
5. Dezember 2019, 07:00 Uhr
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