Von links: Ulrike Helmerking, Jessica Albertin (Azubi, Hospiz Löwenherz), Stephani Höher, Kerstin Hartwig und Tatjana Viert (Hospiz Löwenherz). Nicht auf dem Foto sind Jil Vogt, Susanne Vonhoff und Brigitte Brilke. Foto: Lange

Von links: Ulrike Helmerking, Jessica Albertin (Azubi, Hospiz Löwenherz), Stephani Höher, Kerstin Hartwig und Tatjana Viert (Hospiz Löwenherz). Nicht auf dem Foto sind Jil Vogt, Susanne Vonhoff und Brigitte Brilke. Foto: Lange

Estorf 28.02.2020 Von Die Harke

Estorfer spenden für Kinderhospiz

920 Euro sind beim „Neujahrszauber in der Nachbarschaft“ zusammengekommen

Ein fröhliches Beisammensein mit alten und neuen Nachbarn und dabei etwas Gutes tun – das war die Grundidee und Herzensangelegenheit von Jil Vogt, Neu-Estorferin. Da dort immer schon eine sehr rege Nachbarschaft bestand, war es kein Problem, einige Nachbarn mit ins Organisationsteam zu holen.

Schließlich wurden alle Anwohner im Bereich „In der Neustadt“, „Roggenkamp“ und „Orningstraße“ zum „Neujahrszauber in der Nachbarschaft“ eingeladen. Hans-Heinrich und Ulrike Helmerking hatten hierfür ihr Grundstück mit Carport zur Verfügung gestellt. Zudem wurden gemeinschaftlich eine Holzbude sowie Feuerkörbe aufgestellt und alles gemütlich dekoriert.

Trotz des etwas ungemütlichen Wetters sind der Einladung stolze 100 Menschen gefolgt. Es gab sogar eine kurzweilige, sehr beeindruckende Feuershow. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt: Das Orga-Team kümmerte sich um Glühwein, Kinderpunsch, Heißwurst, Stockbrot, Marshmallows – und das alles auf Spendenbasis zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes Löwenherz in Syke.

Jetzt war es endlich soweit. Einige vom Orga-Team fuhren nach Syke, um Tatjana Viert für das Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz die Spende von 920 Euro zu übergeben. Auch sie war begeistert vom „Neujahrszauber“ und sagte: „Was für eine tolle Nachbarschaft!“

Viert betonte, dass jede Spende willkommen sei, da nur die Pflege der Kinder durch die Krankenkassen abgedeckt sei. Ohne Spenden wären zum Beispiel Ausflüge oder eine Unterstützung der Familien nicht möglich. Loslassen können und einfach mal etwas entspannen, das sei für Familien mit einem sehr kranken/pflegebedürftigen Kind immens wichtig. Nur so lasse sich wieder Kraft schöpfen. „Unser Kinder- und Jugendhospiz ist nicht nur ein Ort des Sterbens, sondern ein fröhlicher und bunter Ort für die ganze Familie“, sagte Viert.

Das Orga-Team möchte sich nochmals bei allen Nachbarn, Spendern und Helfern bedanken: „Es war ein tolles gemeinschaftliches Event mit wohltätigem Zweck. Hoffentlich der Beginn einer neuen Tradition. Das ist gelebte Dorfgemeinschaft“, sagt das Team.

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Erstellt:
28. Februar 2020, 06:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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