Hier war noch alles in bester Ordnung: Im Cuxhavener Watt hatten die Schüler aus Steyerberg ihren Spaß. Freie Schule Mittelweser

Hier war noch alles in bester Ordnung: Im Cuxhavener Watt hatten die Schüler aus Steyerberg ihren Spaß. Freie Schule Mittelweser

Steyerberg 23.11.2018 Von Die Harke

Exkursion mit aufregendem Zwischenstopp

Klassenfahrt der Freien Schule Mittelweser endet mit einer Panne des Schulbusses / Begleitung durch „gelben Engel“ bis nach Hause

Karen Focke-Hecht und ihr Entdeckerkurs der Freien Schule Mittelweser haben das erste Mal eine Exkursion unternommen, die zwei Übernachtungen mit einschloss. Mit zwölf Schülern der Klassen zwei bis sechs fuhr sie nach Cuxhaven, wo die Gruppe spannende Tage erlebte. Lediglich die Rückreise verlief anders als geplant – die Schüler mussten die Hilfe eines „Engels“ in Anspruch nehmen. Aber der Reihe nach: Zunächst stand das Wattenmeer mit all seinen Facetten im Mittelpunkt der Exkursion. Tierwelt, Pflanzenwelt, Fischerei, aber auch Umweltschutz und Naturschutz waren Themen. „Nach zwei aufregenden Tagen bei strahlendem Sonnenschein, einer großen Wattwanderung, einem Ausflug zu den Seehundbänken, schwimmen im Meerwasserwellenbad und vielen leckeren Fischbrötchen und Krabben haben wir dann schweren Herzens die Rückreise angetreten. Und wussten nicht, dass der spannendste Teil unser kleinen Reise erst noch kommen sollte“, berichtet Karen Focke-Hecht.

Kurz hinter Bremen stockte plötzlich der Motor des kleinen Schulbusses, bis er dann komplett ausging. Die Steyerberger konnten gerade noch in eine Seitenstraße abbiegen und in einem Industriegebiet nahe Weye an den Straßenrand rollen. „Die Aufregung der Schüler war natürlich riesengroß. Wie sollten wir nach Hause kommen?

Wer könnte jetzt helfen? Erste Tränen flossen. Nach einem Anruf beim ADAC ging dann aber alles ganz schnell“, heißt es im Reisebericht weiter. „Obwohl Wochenende war, und obwohl der Pannenservice sehr gut gebucht war, setzte uns die nette Dame am Telefon ganz oben auf die Liste, als sie hörte, dass wir mit Schulkindern unterwegs waren.“ Nach nur 15 Minuten kam dann der „gelbe Engel“, so heißen die Mitarbeiter in der Werbung. Er wurde von allen Schülern freudig begrüßt und nahm sich reichlich Zeit, nicht nur den Schulbus zu untersuchen, sondern auch die vielen Fragen der Kinder zu beantworten.

Nachdem eine Ersatzbatterie angeklemmt war, ging die Heimreise weiter. Da jedoch die Gefahr zu groß war, abermals liegen zu bleiben, beschloss der Mann nach mehreren Telefonaten mit seiner Zentrale, den Bus die gesamte Strecke nach Steyerberg zu begleiten, um im Notfall noch einmal helfen zu können. „Das alles mit einer immerwährenden guten Laune und viel Geduld im Umgang mit unseren aufgeregten Schülern“, schreibt Karen Focke-Hecht. „Wir möchten uns auch auf diesem Weg bei dem Mann bedanken. Er hat es uns ermöglicht, eine wunderschöne Exkursion gut ausgehen zu lassen.“

Schon jetzt weiß der Entdeckerkurs nach Angaben seiner Lehrerin, wohin seine nächste Exkursion führen wird: zur ADAC-Zentrale nach Bremen!

Die Enttäuschung über die Zwangspause wich schnell dem Interesse an der Arbeit des Pannenservices und der Freude über die zügige Weiterfahrt. Freie Schule Mittelweser

Die Enttäuschung über die Zwangspause wich schnell dem Interesse an der Arbeit des Pannenservices und der Freude über die zügige Weiterfahrt. Freie Schule Mittelweser

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Erstellt:
23. November 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 16sec

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