Experten bringen Licht ins Dunkel

Welche Wege gibt es für Flüchtlinge in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland? Für Asylsuchende oder Menschen mit Aufenthaltstitel ebenso wie für Ehrenamtliche ist es schwierig, den Überblick zu behalten, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen kompliziert sind und sich auch immer wieder verändert haben. Bei der gut besuchten Informationsveranstaltung zu diesem Thema im Haus der Generationen in Stolzenau stellten sich besonders die Veränderungen nach der Anerkennung als Flüchtling als unübersichtlich für alle Beteiligten heraus. [DATENBANK=930]Ellen Mühlenhof-Rabe, Leiterin des Integrationsbüros beim Jobcenter Nienburg[/DATENBANK], und [DATENBANK=204]Karim Iraki, Mitarbeiter des Jugendmigrationsdienstes (JMD)[/DATENBANK], gelang es, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Experten informierten die Anwesenden über grundsätzliche und individuelle Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter, aber auch über berufsorientierende und weitere Sprachmaßnahmen im Landkreis.

Unterstützt wurden sie dabei von den Beratern der Migrationsarbeit im Haus der Generationen, Peter Jilani, Ebru Öztürk und [DATENBANK=314]Ute Müller[/DATENBANK], sowie von Fazila Jafari aus Stolzenau, die die Übersetzung für die zahlreichen afghanischen Flüchtlinge hervorragend meisterte.

Die Bilanz der Veranstalter fällt positiv aus: „Einige Fragen konnten an dem Abend sicher geklärt werden, auch wenn nicht nur für Menschen mit Fluchtgeschichte die Zugänge zum deutschen Arbeitsmarkt manchmal schwer zu verstehen sind. Deutlich wurde auch, dass bei so gut wie allen Flüchtlingen ein sehr großes Interesse besteht, selbst für den eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können, die Sprachkenntnisse zu verbessern und schließlich wirklich an der Gesellschaft teilhaben zu können.“