Landkreis 27.03.2017 Von Die Harke

FDP: „Trinkwasserqualität ist kreisweit gewährleistet“

Liberale befassten sich mit dem Thema „Nitrat im Trinkwasser“ und sprchen von „Diffamierung des Berufsstandes der Landwirte“

Im Rahmen seiner jüngsten Sitzung im Rehburger „Ratskeller“ hat sich der Kreisvorstand der Nienburger FDP mit dem Thema „Nitrat im Trinkwasser“ befasst. FDP-Kreis-Vize [DATENBANK=2661]Jörg Hille[/DATENBANK] (Oyle) hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Anlass für ihn, der Mitglied im Ausschuss für Landschaftspflege, Natur und Umwelt des Kreises (ALNU) ist, seien Hinweise von in der Landwirtschaft aktiven FDP-Mitgliedern und die eigenen Erfahrungen aus der ALNU-Sitzung am 23. Februargewesen. Von der Kreisverwaltung sei damals mit Verweis auf die vom Land bereitgestellten Zahlen ein „Horrorszenario“ in Bezug zum Thema „Nitrat“ skizziert worden. „Bei genauerer Betrachtung der vorgelegten Zahlen fällt jedoch auf, dass die Darstellung des Landes aus wissenschaftlicher Sicht fragwürdig ist“, erklärt Hille. Diese Feststellung habe auch Kreislandwirt Dipl.-Ing. Tobias Göckeritz mit Zahlen im ALNU unterstützt. Die FDP kritisiert, dass „durch bewusstes Weglassen von Informationen durch die Landesregierung vorsätzlich alternative Fakten über den Zustand des Grundwassers in Niedersachsen“ geschaffen würden. „Hier werden Fake-News unter dem Applaus der Abgeordneten von SPD und vor allem der Grünen produziert“, erklärte Hille. Mit dieser Vorgehensweise werde der für den Landkreis Nienburg wichtige Berufsstand des Landwirts aus rein wahltaktischen Gründen weiter diffamiert.

Aufgabe der Kreispolitik sei es jetzt, die von der Landesseite vorgelegten Zahlen genauestens zu prüfen und Ungereimtheiten offensiv anzusprechen und bei der Beschlussfassung in den Gremien des Kreises zu berücksichtigen.

„Die in der Kreis-Nienburger Landwirtschaft Tätigen und die nachgelagerten Bereiche haben einen Anspruch darauf“

„Die in der Kreis-Nienburger Landwirtschaft Tätigen und die nachgelagerten Bereiche haben einen Anspruch darauf“, so Hille, „der Kreis sollte nicht auf die alternativen Fakten des Landes hereinfallen“. Tatsächlich sei es nämlich so, dass die Trinkwasserqualität im Leitungsnetz sämtlicher Wasserverbände, trotz anders zu deutender Aussagen der genannten Politiker, im Landkreis Nienburg zu 100 Prozent gewährleistet sei, negativen Trends seien nicht belegt.

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Erstellt:
27. März 2017, 21:00 Uhr
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