04.08.2013

FDP besucht IVG-Gelände in Liebenau

Björn Försterling signalisiert Unterstützung bei der Dokumentationsstelle Pulverfabrik

Liebenau. Mit dem bildungspolitischem Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Björn Försterling, traf sich jetzt Lars Henke vom Verein der Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau. Mit von der Partie waren außerdem der FDP-Kreisvorsitzende Heiner Werner, der FDP-Bundestagskandidat Dr. Ralf Kirstan und der FDP-Kreisgeschäftsführer Jörg Hille. Neben den ausführlichen Erläuterungen über die Arbeit des Vereins, wie z.B. den historischen Recherchen zur NS-Zwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau und die Veröffentlichungen darüber, den Kontakten zu ehemaligen Zwangsarbeitern und Lagerhäftlingen und deren Nachkommen wurde als interessanter Aspekt die kontinuierliche partnerschaftliche Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen aus verschiedenen Ländern hervorgehoben.

Die Liberalen informierten sich aber auch über die Vorbereitungen zum Umbau des historischen Gebäudes „114“ der Pulverfabrik Liebenau zu einer international wirkenden Dokumentations- und Gedenkstätte als Bildungseinrichtung.

So erfuhren sie von Lars Henke, dass der Verein vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien die Zusage bekam, dass dieser einen größeren Teil der Finanzierung dazu beitragen werde, wenn es zu einer Kofinanzierung komme.

Björn Försterling, ebenfalls Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Celle, hat großes Interesse daran, dass die gute Arbeit des Vereins vorankommt. Er sagte seine Unterstützung für die Finanzierung des Projektes zu. Möglich sei dies durch die geplante Erhöhung des Etats der Stiftung um jeweils eine Million Euro in den nächsten vier Jahren.

So wäre es möglich, mit Hilfe der Mittel vom Bund, der Stiftung, den vielfältigen Unterstützungen aus der Region und der Eigenleistung des Vereins die Dokumentationsstätte im Laufe der nächsten Jahre umzusetzen. Dies wäre für die Bildungs- und Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen und in der Region Nienburg von großer Bedeutung.

Anschließend folgte ein Gespräch mit dem Direktor der IVG Asset Management GmbH, Hans Spangenberg, dessen Gelände von gut 1200 Hektar weiterentwickelt werden soll. Er stellte ein Konzept vor, das vorsieht, vor Ort erzeugte Windenergie zum Teil direkt von einer nahe liegende Firma zur Verfügung zu stellen.

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Erstellt:
4. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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