Louisa Heitzmann erlebte spannende Monate. Foto: Regenbogenschule

Louisa Heitzmann erlebte spannende Monate. Foto: Regenbogenschule

Stolzenau 28.07.2020 Von Die Harke

FSJ stellte bei ihr die Weichen

Ein Jahr an der Grundschule: Louisa Heitzmann studiert jetzt Lehramt

Louisa Heitzmann hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Grundschule in Stolzenau, der Regenbogenschule, absolviert. Für sie offenbar eine wegweisende Zeit: „Ich habe mich nach diesem Jahr leicht entschließen können, selber auch Lehramt zu studieren“, berichtet sie.

Louisa Heitzmann teilt an dieser Stelle ihre Eindrücke und Erinnerungen, um anderen jungen Menschen Lust auf diese besondere Zeit zu machen. Denn im neuen Schuljahr bietet die Regenbogenschule wieder eine FSJ-Stelle an. „Wir freuen uns, dass Louisa ihr FSJ bei uns anscheinend gefallen hat und hoffen, auf diesem Wege weiter junge Menschen für das nächste Schuljahr bei uns begeistern zu können“, sagt Konrektorin Helga Heineking.

Im August vergangenen Jahres, nach dem Abitur, trat Louisa Heitzmann ihre neue Stelle an. „Zu Beginn war ich hauptsächlich in der 1a eingesetzt und begann mit vielen Erstklässlern meinen Schulalltag in der Froschklasse. Ich unterstützte die Klassenlehrerin beim Erstunterricht, und gemeinsam erforschten wir den Zahlenraum bis 10 und die ersten Buchstaben“, erinnert sie sich. „Im Laufe des ersten Halbjahres lernten die kleinen Frösche immer besser lesen und rechnen, und ich begleitete sie dabei. In der Weihnachtszeit bot ich ein eigenes Bastelprojekt für den Adventsbasar an.“ Es folgten Aufgaben in den höheren Jahrgängen und mehrere Seminare, unter anderem erwarb die junge Frau die Jugendleitercard.

Dann unterbrach die Corona-Pandemie den Schulalltag und damit auch das FSJ von Louisa Heitzmann. „Gesehen habe ich in dieser Zeit zunächst keinen von den Schülern, Kontakt mit den Lehrkräften hatte ich weiterhin“, berichtet sie. „Zum Glück konnte ich Anfang Mai wieder starten, auch wenn jetzt alles anders laufen sollte. Ich habe mit einer pädagogischen Mitarbeiterin Kindern betreut, die die Notgruppe besuchen.“

Louisa Heitzmann zieht ein durchweg positives Fazit: „Ich kann ein freiwilliges soziales Jahr an ‚meiner‘ Grundschule nur empfehlen. Die Kollegen haben mich alle sehr nett aufgenommen, man kann sehr selbstständig arbeiten, und die Arbeit mit vielen verschiedenen Kindern macht Spaß.“

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Erstellt:
28. Juli 2020, 15:06 Uhr
Lesedauer:
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