Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gewerbestammtischs. Samtgemeinde Mittelweser

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gewerbestammtischs. Samtgemeinde Mittelweser

Husum 27.12.2017 Von Die Harke

Fachkräftemangel und Breitband Themen

Erster Gewerbestammtisch der Gemeinde Husum mit rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmern

„Ich hatte schon gehofft, dass ein paar Unternehmer meiner Einladung nachkommen. Aber das es so viele geworden sind zeigt, dass es Interesse gibt“, freute sich [DATENBANK=479]Bürgermeister Guido Rode[/DATENBANK] und begrüßte an die 40 Unternehmerbeim ersten Gewerbestammtisch im Hotel Dreyer in Husum. Er hatte die Einladungen persönlich in den Betrieben vorbeigebracht, um schon im Vorfeld zu erfahren, wo die Schuhe drücken. Rode weiter: „Lernt euch erstmal kennen. Das ist das Wichtigste am Anfang. Wir sind eine Flächengemeinde. Da wohnt man weit auseinander, und manchmal weiß man wenig oder gar nichts voneinander.“ Deshalb machte die Vorstellungsrunde auch sehr viel Sinn.

Weiter heißt es: „Apropos Flächengemeinde: Die zum Teil schwache Breitbandversorgung war ein großes Thema. Immer mehr Unternehmen, auch solche, von denen man es auf den ersten Blick nicht vermutet, brauchen eine hochfrequente Versorgung. Da aber in der dünn besiedelten Gemeinde Husum offensichtlich kein großes Interesse der Marktführer an einer entsprechenden Erschließung vorhanden zu sein scheint, fühlt man sich ein wenig im Stich gelassen.“

Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer riet dazu, alternative Anbieter auszuprobieren. Die gebe es nämlich, sogar ein Unternehmen aus dem Landkreis sei dabei. Ansonsten müsse abgewartet werden, ob, wo und wie im nächsten Jahr die angekündigten Verbesserungen in der Gemeinde Husum greifen werden.

Ein weiteres Thema war der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen aus allen Bereichen würden gerne expandieren, finden aber keine geeigneten neuen Mitarbeiter. Dieses Problem, so [DATENBANK=2010]Wirtschaftsförderer Andreas Voigts[/DATENBANK], hätten kleine Gemeinden allerdings nicht exklusiv. Entsprechende Marketing-Maßnahmen werden über die Wirtschaftsförderungs-GmbH WIN koordiniert. Diese Image-Kampagne soll bewirken, dass die Vorteile des Landkreises erkannt werden, so dass sich mehr Fachkräfte dazu entscheiden, hier zu bleiben oder hierher zu kommen.

Und: „Wer kommt, der bleibt. [DATENBANK=1509]Rita Schnitzler[/DATENBANK] von der WIN berichtete über diverse Fördertöpfe, die bei Firmengründungen und -erweiterungen greifen könnten. In jedem Fall gelte aber: Immer zunächst die Wirtschaftsförderung im Rathaus Stolzenau ansprechen. Die arbeite eng mit der WIN zusammen, so dass alle Unternehmen passgenau betreut werden könnten. Zum Abschluss sei man sich einig gewesen, dass es im nächsten Jahr mit diesen Treffen weitergehen solle. Bürgermeister Rode, selber Unternehmer in Bolsehle, sagt zu, dass er das organisieren werde.

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Erstellt:
27. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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