Estorf 22.08.2017 Von Die Harke

Fachkräftemangel war ein Thema

Klausurtagung der Gleichstellungsbeauftragten

Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Nienburg hat sich zu seiner jährlichen Klausurtagung getroffen. Unter der Leitung von [DATENBANK=536]Petra Bauer[/DATENBANK], der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, kamen die Kolleginnen im [DATENBANK=1690]Scheunenviertel in Estorf[/DATENBANK] zusammen. Ergänzend zu den quartalsmäßigen Arbeitstreffen diene der Klausurtag dazu, einzelne Themen intensiv zu bearbeiten. Neben Ursula Priggen-de Riese aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und Heike Siegel aus der Samtgemeinde Mittelweser konnte Bauer zwei Kolleginnen begrüßen, die beide zwar schon länger im Amt sind, aber erstmalig an einer Klausur teilnahmen. Dies waren [DATENBANK=3324]Anke Lampe[/DATENBANK] (Rehburg-Loccum) und [DATENBANK=2886]Sarah Peters[/DATENBANK] (Nienburg).

Bauer machte darauf aufmerksam, dass Gleichstellungsbeauftragte, die ehrenamtlich bestellt sind, kaum eine Chance haben, am Arbeitskreis Gleichstellung teilzunehmen und mitzuwirken, da sie hauptberuflich anderweitig tätig sind.

Es standen Themenkomplexe rund um Personalauswahlverfahren innerhalb kommunaler Verwaltung ebenso auf dem Programm wie der Fachkräftemangel grundsätzlich und die Gewinnung von Männern und Frauen in eher geschlechterkonträren Berufen im Besonderen. Abseits des Alltagsgeschäfts nutzten die Kolleginnen die Gelegenheit, Themen und Fragestellungen zur Weiterentwicklung der konkreten Gleichstellungsarbeit vor Ort zu behandeln.

„Jede von uns ist mit ihren unterschiedlichen Stundenanteilen und den Aufgaben, mit denen sie sonst noch betreut ist, je nachdem, ob sie ehrenamtlich oder nebenamtlich tätig ist, so beschäftigt, dass es sinnvoll ist, sich einmal jährlich einen ganzen Arbeitstag zu nehmen, um anstehende Fragen intensiv besprechen und klären zu können“, betont Bauer.

Aktionen gegen Gewalt an Frauen geplant

Die zweite Tageshälfte der Klausur war gefüllt von der Planung der regelmäßig wiederkehrenden Themen. So wurde der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen vorbereitet, der jedes Jahr weltweit am 25. November begangen wird. Die Gleichstellungsbeauftragten werden rund um diesen Tag mit weiteren Kooperationspartnerinnen auf den Wochenmärkten in Stolzenau, Hoya und in Nienburg anwesend sein. Hier werden sie die bereits bekannte „Brötchentütenaktion – Gewalt kommt mir nicht in die Tüte!“ durchführen, um auf nach wie vor vorhandene häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

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Erstellt:
22. August 2017, 21:00 Uhr
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