Im E-Center wurden eine Woche lang Lebensmittel für die Nienburger Tafel gesammelt. Hagebölling

Im E-Center wurden eine Woche lang Lebensmittel für die Nienburger Tafel gesammelt. Hagebölling

Nienburg 16.09.2017 Von Edda Hagebölling

Fahrer gesucht

Nienburger Tafel dankt den Kunden des E-Centers. Und bittet dringend um Hilfe

„Mit den Lebensmitteln, die uns zur Verfügung stehen, kommen wir – nicht zuletzt wegen einer Sonderaktion wie dieser – immer gerade so hin, was uns aber ganz dringend fehlt, sind Fahrer. Es wäre zu schön, wenn sich aufgrund Ihres Aufrufs in der HARKE am Sonntag daran etwas ändern würde.“ Die HamS traf [DATENBANK=2624]Beate Kiehl[/DATENBANK], Chefin der Nienburger Tafel, im E-Center im Nordertor. Zusammen mit Harald Mues und Frank Rürup nahm sie all die Lebensmittel entgegen, die von den Kundinnen und Kunden in der Woche vom 4. bis 9. September gekauft wurden, um sie der Tafel zu spenden.

Kiehl nutzte den Vor-Ort-Termin, sich zum einen bei Thorsten Rotermund, dem stellvertretenden Marktleiter des Einkaufsmarktes, zu bedanken. Ihr Dank gilt aber auch all den Spenderinnen und Spendern, die auf diesem Weg dazu beigetragen haben, dass sich die Lage in den Tafel-Ausgabestellen in Nienburg, Neustadt, Hoya und Stolzenau wieder etwas entspannt.

Nicht unwesentlich am Erfolg dieser Aktion beteiligt waren aber auch Harald Mues und Frank Rürup. Beide betätigten sich eine Woche lang quasi als Spendenanwerber.

Bis zum 6500 Menschen kommen Monat für Monat zu den Ausgabestellen, um sich mit den Lebensmitteln einzudecken, die gerade zur Verfügung stehen.

Zur Verfügung gestellt werden diese zum allergrößten Teil von den Lebensmittelmärkten in Stadt und Kreis und darüber hinaus. Und genau da liegt das große Problem, das Beate Kiehl und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter etwas unentspannt sein lässt. Es fehlen Fahrer, die mit den Kühlfahrzeugen die Märkte ansteuern, um die Lebensmitteln abzuholen und diese später zu den Ausgabestellen zu bringen. „Es reicht der ganz normale Pkw-Führerschein“, so Beate Kiehl. Für weitere Auskünfte steht sie unter Telefon (0 50 21) 91 50 60 gerne zur Verfügung.

Die Nienburger Tafel gibt es im kommenden Jahr 20 Jahre. Beate Kiehl war von Anfang an dabei. Aber auch Harald Mues und noch zwei weitere Damen, die mittlerweile über 80 Jahre alt sind und sich nach wie vor für Menschen einsetzen, denen es nicht so gut geht wie ihnen.

Weitere Infos: www.nienburger-tafel.de

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Erstellt:
16. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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