„Fallobst“ aus Südamerika

Am Mittwoch internationaler Besuch auf der Holtorfer Eisbahn

Holtorf (eha). Internationaler Besuch am Mittwoch auf der Eisbahn in Holtorf: Angehende Landwirte aus Argentinien, Brasilien und Paraguay nutzten ihren Aufenthalt in der Nienburger Deula, um sich im wahrsten Sinne des Wortes zum ersten Mal in ihrem Leben aufs Glatteis führen zu lassen. Die Idee hatte Deula-Lehrer Rolf Sieling.

Wie der Holtorfer berichtete, absolvieren die jungen Leute zurzeit ein einjähriges Praktikum in Deutschland. Das Praktikum wiederum bestehe zum einen aus der praktischen Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Ein wesentlicher Bestandtteil sei aber auch das theretische Wissen. Aus diesem Grund kämen die jungen Frauen und Männer während ihres Aufenthalts in Deutschlands dreimal für eine Woche zum Blockunterricht in der Deula zusammen.

„Waltraut Heidorn und ihr Mitarbeiter haben ziemlich schnell erkannt, dass sie es hier mit ‚Fallobst‘ zu tun hatten“, berichtete Rolf Sieling. Entmutigen ließen sich die jungen Leute nach Angaben des Holtorfers jedoch nicht. Und auch die Eisbahn-Chefin und ihr Mitstreiter wurden nicht müde, den Südamerikanern die passenden Schlittschuhe anzumessen und ihnen zu erklären, wie diese geschnürt werden. Denn eine Eisbahn gesehen, geschweige denn betreten hatten die angehenden Landwirte noch nie. Dass sie dieses für sie bisher einmalige Ereignis mit ihren Handy-Kameras für die Ewigkeit festhalten mussten, verstand sich für sie von selbst.

Geöffnet ist die Eisbahn über Weihnachten, „zwischen den Jahren“ und in den Ferien zu den üblichen Zeiten. Weitere Informationen dazu unter www.eisbahn-am-dobben.de.

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Erstellt:
23. Dezember 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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