Manon Garms DH

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19.05.2016 Von Manon Garms

Falsche Informationen

Von Manon Garms

Gestern hat Die Harke über den Protest von Anwohnern der Nienburger Raiffeisenstraße berichtet. Die Anlieger haben Unterschriften gegen Lkw-Transporte für den Bau der Ortsumgehung Südring gesammelt, die über ihre Straße abgewickelt werden sollen. Daraufhin erreichte die Redaktion eine E-Mail. Darin schrieb ein Leser, er habe von einem Baustellenleiter erfahren, dass die Baustelle auf der Seite am Nienburger Bruchweg zum Erliegen komme, weil er dort keinen Sand mehr anliefern könne. Zudem gebe es eine Sperrung der Anfahrt über die Raiffeisenstraße.

„Das stimmt nicht“, sagte Volker Dubberke, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung in der Nienburger Verwaltung, auf Harke-Nachfrage. Richtig sei, dass die Vorbereitungen der Raiffeisenstraße und der Wirtschaftswege für die Transporte, die ab dem 6. Juni dort beginnen sollen, abgeschlossen seien. „Bis die Sandlieferungen beginnen, sollen die Fahrzeuge jetzt erst einmal über den

Nienburger Bruchweg fahren, aber dort nur eingeschränkt“, erklärte Dubberke.

Wie berichtet, ist diese Einschränkung keine Erfindung der Stadt Nienburg, sondern von der Deutschen Bahn so vorgegeben worden: Nach Eisenbahnbetriebsordnung gibt es eine Obergrenze, wie häufig unbeschrankte Bahnübergänge genutzt werden dürfen. Und von diesen Vorschriften macht die Bahn auch am

Nienburger Bruchweg keine Ausnahme, wenn dort Baumaterialien für den Südring-Bau angeliefert werden müssen.

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Erstellt:
19. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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