Die Preisträger der Grünen Hausnummer, Frank Lange aus Bücken (Mitte), mit Umweltminister Stefan Wenzel (links) und dem Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, Lothar Nolte.  Stefan Koch

Die Preisträger der Grünen Hausnummer, Frank Lange aus Bücken (Mitte), mit Umweltminister Stefan Wenzel (links) und dem Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, Lothar Nolte. Stefan Koch

Hannover/Bücken 07.11.2016 Von Die Harke

Familie Lange aus Bücken auf dem dritten Platz

Umweltminister Stefan Wenzel zeichnet Hauseigentümer für besonders energieeffizientes Sanieren und Bauen aus

Seit dem Herbst 2015 macht die Grüne Hausnummer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen besonders energieeffiziente Wohnhäuser sichtbar. 170 solcher Grünen Hausnummern wurden inzwischen vergeben, darunter auch zahlreiche im Landkreis Nienburg. Vier besonders herausragende Beispiele für eine gelungene energetische Sanierung hat der niedersächsische Umweltminister [DATENBANK=76]Stefan Wenzel[/DATENBANK] im Rahmen der achten „Effizienztagung Bauen und Modernisieren“ im Hannover Congress Centrum mit einem Preis ausgezeichnet. Das hat die Kilmaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mitgeteilt. Familie Woelk aus Hildesheim erhielt für ihre gut geplante und erfolgreiche Sanierung eines 50er-Jahre Siedlungshauses den ersten Preis und freut sich über 1500 Euro Preisgeld. Andrea Bode und Lutz Güntzel aus Lengede sind für ihre Sanierung eines Fachwerkhauses mit dem zweiten Preis und 1000 Euro ausgezeichnet worden. Familie Lange aus Bücken und das Ehepaar Weißendorn aus Thomasburg teilen sich den dritten Preis mit jeweils 500 Euro Preisgeld.

Die Auswahl traf eine sechsköpfige Fachjury. Die Mitglieder der Jury waren Dr. Dörte Dörner, KfW Bankengruppe, Angelika Blencke, Architektenkammer Niedersachsen, Günter Vogel-Cairénius, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Florian Lörincz, Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Pia Grund-Ludwig, EnBauSa, Lothar Nolte, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.

„Die vier ausgezeichneten Projekte machen Lust und Mut, die Modernisierung des eigenen Heims anzugehen.“

Umweltminister Stefan Wenzel zeigte sich bei der Übergabe der Preise begeistert vom Engagement der Preisträger: „Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, ist es wichtig, dass viele Hauseigentümer aktiv werden und ihr Zuhause energetisch fit für die Zukunft machen. Die Träger der Grünen Hausnummer sind mit gutem Beispiel vorangegangen. Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen, wie aus typischen niedersächsischen Gebäuden energieeffiziente und ästhetisch gelungene Wohnhäuser entstehen können. Schauen Sie sich die Beispiele an, sie machen Lust und Mut, die Modernisierung des eigenen Heims anzugehen.“

Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, zog eine Gesamtbilanz: „Die mit der Grünen Hausnummer ausgezeichneten Häuser zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, unseren Gebäudebestand energetisch zukunftsfest zu machen. Sei es durch einen gut geplanten Neubau, mit Hilfe umfassender Sanierungen oder durch aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Uns ist es in der Jury daher nicht leichtgefallen, die besten Beispiele auszuwählen. Wichtig war uns, Projekte auszuzeichnen, die gut auf andere Gebäude übertragbar sind und so wirklich Vorbildwirkung haben können.“

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Erstellt:
7. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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