Jens Spahn sprach sich für ein möglichst einheitliches Vorgehen in der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern aus. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Jens Spahn sprach sich für ein möglichst einheitliches Vorgehen in der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern aus. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin 02.09.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Fan-Rückkehr in Bundesliga: Spahn für abgestimmtes Vorgehen

In der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern zu Spielen der Fußball-Bundesliga hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für ein möglichst einheitliches Vorgehen ausgesprochen.

Er verstehe Entscheidungen aus einer lokalen Infektionslage heraus, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Er fände es aber noch besser, wenn dies „bundesweit abgestimmt“ gemacht werde. Gerade für die Bundesliga mit einer bundesweiten Bedeutung sei ein möglichst einheitliches Vorgehen wünschenswert. Dies schaffe auch Akzeptanz.

Trotz der Corona-Pandemie planen mehrere Fußball-Bundesligisten den Saisonstart mit konkreten Konzepten vor Zuschauern. RB Leipzig darf nach der Freigabe durch die Stadt zum Liga-Auftakt am 20. September gegen den FSV Mainz 05 beispielsweise bis zu 8500 Zuschauer zulassen. Die Absprache mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden ist für die Clubs zwingend. In Leipzig sind unter anderem eine Maskenpflicht für die Zuschauer sowie strenge Abstandsregeln die Bedingungen.

Spahn sagte, er könne es nachvollziehen, dass man bei geringeren Infektionszahlen im manchen Bereichen anders herangehe. Er verwies zugleich auf die jüngste Vereinbarung von Bund und Ländern, dass bis Ende Oktober eine Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten solle, wie und unter welchen Bedingungen Spiele mit Zuschauern stattfinden könnten.

© dpa-infocom, dpa:200902-99-401036/2

Konzept der Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb für die Saison 2020/21

Zum Artikel

Erstellt:
2. September 2020, 12:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 32sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.