Die betroffene Wand. Stüben

Die betroffene Wand. Stüben

Marklohe/Lemke 13.12.2017 Von Sebastian Stüben, Von Uwe Schiebe

Fassade brennt

Flammen mit Feuerlöscher erstickt

Eine gedämmte Fassade am Lemker Oderweg ist am Mittwochmittag in Flammen aufgegangen. Aufmerksame Nachbarn sahen offene Flammen an einém Wohnhaus im Lemker Oderweg und wählten sofort den Notruf 112.

Die Rettungsleitstelle alarmierte um 12.35 Uhr die Ortsfeuerwehren Lemke, Marklohe, Oyle, Wohlenhausen und vorsorglich die Drehleiter aus Nienburg, die aber nicht mehr zum Einsatz kam. Als die ersten Einsatzkräfte im Oderweg eintrafen hatte der Vater des Hausbesitzers bereits die Flammen mit einem Feuerlöscher erstickt. Die Fassade des Hauses ist mit einem Wärmedämmverbundsystem hergestellt.

Hinter dem Putz war ein Hitzestau entstanden und das Styropor auf mehreren Quadratmetern weggeschmolzen. Mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Nienburg wurden noch Temperaturen von 70 Grad gemessen, die vorsorglich mit Sprühstrahl gekühlt wurden. Ein Balken vom angrenzenden Carport war bereits angekohlt. Am Haus stand eine Kunststoffbox für Stuhlauflagen, die restlos verbrannt ist.

Über die genaue Brandursache und die Schadenshöhe konnte die Polizei vor Ort noch keine Angaben machen. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte und ein Rettungswagen.

Mit der Wärmebildkamera haben die Feuerwehrleute noch Temperaturen von 70 Grad an der Fassade gemessen und dann per Sprühstrahl gekühlt. Schiebe

Mit der Wärmebildkamera haben die Feuerwehrleute noch Temperaturen von 70 Grad an der Fassade gemessen und dann per Sprühstrahl gekühlt. Schiebe

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Erstellt:
13. Dezember 2017, 14:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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